Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens liefert millionsten DSL-Port in Rekordzeit aus: Schneller Internetzugang wird zum Renner

27.04.2001


... mehr zu:
»ICN
Bruchsal feiert: Der Siemens-Produktionsstandort hat am 27. April 2001 den
millionsten DSL-Anschlüsse ausgeliefert. Mit DSL (Digital Subscriber Line)
können Kunden über bereits verlegte Telefonkabel mit sehr hoher
Geschwindigkeit - bis zu 50 mal schneller als ISDN - auf das Internet
zugreifen und sich in Sekundenschnelle beispielsweise Grafikdateien oder
Musikstücke herunterladen. Da die Nachfrage nach DSL geradezu
explosionsartig zunimmt, hatte Siemens Information and Communication
Networks (ICN) bereits im Februar dieses Jahres mehr als 100 Millionen Mark
in den Ausbau der Fertigungskapazitäten für Breitbandzugangs-Technologie in
Bruchsal investiert und ein neues Werk in Betrieb genommen.

Das neue Werk hat die Fertigungskapazität von Siemens in neue Dimensionen
gesteigert. Deshalb konnte Siemens ICN in Rekordzeit den millionsten
DSL-Port ausliefern. "Als Siemens im Oktober 1998 mit der DSL-Fertigung
startete, wurden 100 Anschlüsse pro Woche gefertigt. Heute sind es bereits
100.000 im gleichen Zeitraum", erläuterte Anthony Maher, Mitglied des
Bereichvorstandes bei Siemens ICN. Durch diese massive Erhöhung der
Produktionsrate kann ICN den aktuellen und prognostizierten Bedarf nach
Breitbandzugangs-Technologie seiner weltweiten Kunden, zu denen insbesondere
auch die Deutsche Telekom zählt, dauerhaft befriedigen. "Wir freuen uns mit
Siemens über die deutliche Produktionssteigerung. Dadurch werden wir in die
Lage versetzt, die weiterhin sehr hohe Nachfrage unserer Kunden nach unserem
breitbandigen Hochgeschwindigkeitsanschluss T-DSL abzudecken", sagte Gerd
Tenzer, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Telekom AG.


Hintergrundinformation Bruchsal:
Siemens ist in Bruchsal bereits seit 1928 engagiert. Damals wurden auf dem
heute noch genutzten Gelände Produkte für die Eisenbahnsignaltechnik
hergestellt. Jetzt befindet sich dort der Leitbetrieb der weltweiten
Siemens-Produktionsstandorte, die Telekommunikations-Netze herstellen. In
Bruchsal fertigt Siemens auch seine Produktlinie für Breitbandzugangs-Netze,
Attane XpressLink. Diese besteht sowohl aus sogenannten DSLAMs (Digital
Subscriber Line Access Multiplexer) für den Einsatz bei Netzbetreibern als
auch aus Endprodukten (CPE: Customer Premises Equipment) für den
Teilnehmeranschluss.

Hintergrundinformation DSL-Breitbandzugangs-Technologie:
Die DSL-Technologie nutzt die vorhandenen Kupfertelefonleitungen für die
Übertragung von Daten, Sprache und Video etc. mit sehr hoher
Geschwindigkeit. DSL steigert dabei die Übertragungskapazität durch ein
"Aufteilen" (Splitting) der Leitung: das obere Frequenzspektrum wird für die
Übertragung von Daten, das untere für die von Sprache und Fax verwendet.
Dafür muss auf beiden Seiten der Leitung allerdings spezielles Equipment
installiert werden. Die entsprechenden Endgeräte beim Kunden heißen Customer
Premises Equipment. Dies können je nach Anforderung Modems für einzelne oder
mehrere Anwender sein, Router oder sogenannte Integrated Access Devices
(IAD), die Daten und Sprache von verschiedenen Geräten (Telefon, Fax, PC)
zusammenfassen und gebündelt übertragen. Auch auf der Seite der
Netzbetreiber wird spezielles Equipment benötigt. Die sogenannten Digital
Subscriber Line Access Multiplexer fassen das Daten- und Sprachaufkommen,
das über die DSL-Leitungen der Endkunden in die Ortsvermittlung hereinkommt,
zusammen und leiten es an die Kern-Netze der Netzbetreiber oder an
Unternehmensnetze weiter. Siemens bietet ein komplettes Produktspektrum,
sowohl in den Bereichen DSLAM als auch CPE an. Ergänzt wurde dieses durch
die kürzlich erfolgte Übernahme des globalen DSL-Endgeräte-Marktführers
Efficient Networks, Dallas, USA.

Siemens Information and Communication Networks (ICN) ist ein führender
Anbieter von Sprach-/Datennetzen für Firmenkunden, Netzbetreiber und Service
Provider. Das umfangreiche Portfolio umfasst insbesondere IP-basierte
Konvergenzlösungen, eine durchgängige Produktpalette für den
Breitbandzugang, optische Transportnetze sowie das Integrations-, Service-
und Applikations-Geschäft. Damit bietet der Siemens-Bereich Komplettlösungen
aus einer Hand für die Infrastruktur des Next Generation Internet, eine
Grundvoraussetzung für das Mobile Business. Im Geschäftsjahr 2000 (30.
September) erzielte ICN einen Umsatz von 11,4 Mrd. EUR, der Gewinn vor
Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) betrug 692 Mio. EUR. ICN beschäftigt
weltweit 53 000 Mitarbeiter.
Weitere Informationen über ICN unter:
http://www.ic.siemens.com/networks/index_d.htm


Siemens AG
Corporate Communications
Press Office
80312 München

Informationsnummer: ICN AS 2001 04.72 d
Pressereferat Information and
Communication Networks
Thomas Schepp
81359 München
Tel.: +49-89 722-36798; Fax: -28365
E-mail: thomas.schepp@cc.siemens.de

Pressestelle |

Weitere Berichte zu: ICN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit sinkt verhaltener
27.07.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet
20.07.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie