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KMUs haben Angst vor Neu-Investitionen

02.03.2004


KMU-Studie: Kostensenkung wichtiger als Umsatzwachstum. Nach Konsolidierung kehrt Investitionsbereitschaft nur langsam zurück.



Ständige Kostensenkung ist für die europäischen Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) wichtiger als steigender Umsatz oder Marktanteil. Dies ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung von Datamonitor für Oracle Corporation. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) erklärten, dass für sie die Wettbewerbsfähigkeit oberste Priorität hat, verglichen mit lediglich 17 Prozent, die angaben, wachsender Umsatz oder Marktanteil sei ihr wichtigstes Ziel. Außerdem hat für KMUs die Standardisierung der IT-Umgebungen und Technologie-Plattformen hohe Priorität.

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"Viele Firmen überlebten, indem sie in allen Bereichen des Geschäfts wie Personal und IT abspeckten", kommentiert Nick Greenway von Datamonitor. "Nachdem die Firmen gelernt haben mit geringeren Kosten zu arbeiten, ist die Entscheidung nicht so leicht, wann und ob zur Wachstumsförderung investiert wird und wie der Umstieg zu höheren Margen bei neuerlichem Umsatzwachstum realisiert werden kann." Obwohl sich bessere Zeiten abzeichnen, - so der Report - werden Re-Investitionsstrategien wahrscheinlich erst in sechs Monaten oder einem Jahr erfolgen, denn IT-Projekte werden nach Dringlichkeit und nicht nach Wichtigkeit genehmigt.

Datamonitor fand heraus, dass die Nachfrage nach IT-Konsistenz in den einzelnen Branchen variiert: Höchst interessiert sind Produktion und öffentliche Verwaltung. Einzel- und Großhandel sowie Maschinen- und Anlagenbau sehen hier wenig Handlungsbedarf. "Das beruht natürlich auf der Tatsache, dass Einzel- und Großhandel inzwischen erheblich in IT-Homogenität investiert haben", sagte Anthony Peake, Senior Director of Mid-Market Marketing Oracle EMEA, dem Auftraggeber der Studie.

Die Studie "SME business issues in a re-emergent market" basiert auf detaillierten Telefoninterviews mit 4.480 Senior-Managern in 19 Ländern in Europa und dem Mittleren Osten. Die befragten Unternehmen beschäftigen von 10 bis 500 Mitarbeiter oder erzielen einen Umsatz zwischen fünf und 250 Mio. Euro in Branchen wie Produktion, Energieversorgung, Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung, Finanzdienstleistungen, Transportwesen, Einzel- sowie Großhandel und anderen Bereichen.

Hubert Thurnhofer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.datamonitor.com

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