Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Postbank prüft Börsengang

30.09.2003


Aufsichtsrat gibt grünes Licht



Der Vorstand der Postbank wird alle Möglichkeiten prüfen, das Unternehmen innerhalb der nächsten 18 Monate an die Börse zu führen. Für ein entsprechendes Arbeitsprogramm, das auch die Einbindung von Investmentbanken umfasst, haben die Aufsichtsgremien des 100-Prozent-Eigentümers Deutsche Post AG und der Deutschen Postbank AG jetzt grünes Licht gegeben.

Deutsche Post-Vorstandsvorsitzender Dr. Klaus Zumwinkel: “Ziel des Börsengangs ist, für unsere Aktionäre bei der Deutschen Post World Net den Unternehmenswert – ganz im Sinne des langfristigen Shareholder Value - zu steigern. Dazu besetzt die Postbank im Retailgeschäft eine einzigartige, für Anleger attraktive Position und spielt in der strategischen Gesamtentwicklung des Post-Konzerns eine wichtige Rolle. Auch nach einem Börsengang werden wir die Mehrheit behalten.”


Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann, Vorstandsvorsitzender der Postbank, sieht in der Vorbereitung auf einen möglichen Börsengang eine konsequente Weiterentwicklung des Unternehmens: “Die Postbank nimmt heute eine Spitzenposition ein. Dies ist das Ergebnis unserer klaren und zielstrebigen Ausrichtung auf das standardisierte Privatkundengeschäft. Unsere Anstrengungen werden wir nun nochmals verstärken, um uns fit für die Börse zu machen.”

Kern der Postbank Strategie ist das Geschäft mit privaten Kunden. Unter dem Motto “einfach und günstig” bietet sie ihre mittlerweile vollständige Produktpalette auf einer einzigartigen Vertriebsplattform an. Sie ist als Multikanalbank auf allen für die Kunden relevanten Zugangswegen präsent. Mit den Filialen der Deutschen Post verfügt sie über das dichteste Netz einer Bank in Deutschland. Gleichzeitig gehört sie zu den Marktführern in den Bereichen Online- und Telefon-Banking. Im Geschäftsfeld Firmenkunden profiliert sich die Postbank durch Zahlungsverkehrsleistungen, Logistikfinanzierung und ein risikoarmes Kreditportfolio. Zudem verfügt die Bank bereits heute über eine hocheffiziente Transaktionsplattform, die kurzfristig weiter ausgebaut wird.

Mit ihrer konsequent umgesetzten Strategie konnte die Postbank seit 1999 in vielen Bereichen Marktanteile hinzugewinnen. Insbesondere in den für Banken schwierigen Jahren 2001 und 2002 hat sie ihre Ergebnissituation und die für die Steuerung der Bank relevanten Kennziffern gegen den Branchentrend verbessert. Dabei kommt ihr zugute, dass sie aufgrund ihrer Unternehmensstrategie in deutlich geringerem Ausmaß als der Wettbewerb unter Verlusten im Wertpapiergeschäft leidet, keine hohen Abschreibungen bei Firmenkundenkrediten vornehmen und keine Ergebnisausfälle aus dem Investment-Banking kompensieren muss.

Die Postbank ist heute mit zehn Millionen Kunden, davon fünf Millionen Hauptbankverbindungen, die größte Bank für Privatkunden in Deutschland. Daneben betreut sie 400.000 Firmenkunden. Sie hat im Geschäftsjahr 2002 bei einer Bilanzsumme von 141 Milliarden Euro ein Ergebnis vor Steuern von knapp 400 Millionen Euro vorgelegt. Die Postbank-Gruppe beschäftigt derzeit etwa 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

| Postbank
Weitere Informationen:
http://www.postbank.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet
29.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE