Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Studie zu CRM-Einführungserfahrungen

08.04.2003


Fraunhofer IAO hat in einer internationalen Studie Erfahrungen bei der Einführung von Customer Relationship Management (CRM)-Systemen untersucht. An der Befragung haben 193 CRM-Systemanwender und 144 CRM-Systemanbieter teilgenommen.



Viele Hindernisse stehen einer erfolgreichen Einführung eines Customer Relationship Management (CRM)-Systems im Weg. Jüngste Untersuchungen verschiedener Marktforschungsinstitute wie z. B. der Gartner Group ergeben sogar, dass mehr als die Hälfte aller CRM-Projekte scheitern. Doch bei näherem Hinsehen stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien bei diesen Untersuchungen ein Projekterfolg gemessen wird. Wie unterscheiden sich objektiv gesehen die Vorgehensweisen erfolgreicher von nicht erfolgreichen Projekten?

... mehr zu:
»CRM »CRM-Systemanwender


Diese Fragen hat Fraunhofer IAO in einer internationalen Untersuchung zur Einführung von CRM-Systemen aufgenommen, an der 193 CRM-Systemanwender und 144 CRM-Systemanbieter teilgenommen haben. Dabei wurde hauptsächlich auf folgende Punkte eingegangen:

- Motivation zur Einführung eines CRM-Systems,
- Anzahl der Systembenutzer,
- Vorgehensweisen bei der Systemauswahl,
- Daten zur Projektdurchführung (z. B. Dauer der Einführung, Größe des Projektteams),
- objektive und subjektive Kriterien zur Beurteilung des Projekterfolgs.

Die Ergebnisse der Befragung hat Fraunhofer IAO in der englischsprachigen Studie "CRM Implementation Experiences in Europe" zusammengefasst. In der Publikation wird beschrieben, wie CRM-Systeme in der Praxis erfolgreich eingeführt werden. Neben bereits bekannten Faktoren wie z. B der frühen Einbindung der Mitarbeiter zählen dazu auch deren Qualifizierung und die schnelle Verfügbarkeit von ersten Systemfunktionen. Die Untersuchung zeigt außerdem, dass die Systemauswahl entscheidend für den späteren Projekterfolg ist: Gründliche Vorarbeiten bedeuten später weniger Anpassungsbedarf und kürzere Projektlaufzeiten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine schrittweise, evolutionäre Einführungsstrategie mit kurzen Zyklen der Erfolg versprechendste Ansatz ist.

Die Studie "CRM Implementation Experiences in Europe" ist zum Preis von 50 Euro über den IAO-Shop unter www.iao.fraunhofer.de/d/shop erhältlich. Eine Zusammenfassung sowie das Inhaltsverzeichnis stehen online unter www.vis.iao.fraunhofer.de/smile zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Dr. Michael Stender
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-21 58, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-21 92
E-Mail: Michael.Stender@iao.fraunhofer.de


Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.vis.iao.fraunhofer.de/smile

Weitere Berichte zu: CRM CRM-Systemanwender

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Der Dauerläufer: Starke Binnennachfrage macht diesen Aufschwung robuster als seine Vorgänger
17.10.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Positiv für die Volkswirtschaft: Die Zahl der Betriebsgründungen von Hauptniederlassungen steigt weiter
12.10.2017 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise