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Hoffnungsträger Wirtschaftscluster

18.09.2000


Unternehmensnetzwerke und regionale Innovationssysteme:
Das Beispiel der deutschen Schienenfahrzeugindustrie

Wirtschaftscluster gelten seit einigen Jahren als Träger von Wachstum und technologischer Innovation. Obwohl die regionale Wirtschaftspolitik große Hoffnungen in Strategien der Clusterbildung setzt, mangelt es bisher an systematischen Untersuchungen über Strukturen und Entwicklungsdynamiken derartiger Unternehmensnetzwerke. Hier setzen Georg Dybe und Hans Joachim Kujath vom IRS/Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung an: Regionale Verflechtungsstrukturen von Unternehmen werden als organisatorische Netzwerke untersucht und in einer historischen Längsschnittanalyse aufbereitet. Dabei gehen die Verfasser folgenden Fragen nach: Wie entstehen funktionale und räumliche Cluster? Wie verändern sich derartige Cluster in Lebenszyklus der Produkte und Industrien (Pfadabhängigkeit)? Und welche Wechselwirkungen gibt es zwischen dem räumlichen Kontext der Region und dem Beziehungsnetz der Wirtschaft und des Wissenssystems? Am Beispiel der Systemtechnologie Schienenfahrzeugbau wird der Zusammenhang zwischen den materiellen Verflechtungsstrukturen und den Netzen des Wissensaustausches behandelt sowie empirisch für die Region Berlin-Brandenburg vertieft. Die Untersuchung demonstriert die Grenzen der bislang vorliegenden theoretischen Ansätze zur regionalen Clusterbildung und weist der Theorieentwicklung neue Wege.


Georg Dybe ; Hans Joachim Kujath
Hoffnungsträger Wirtschaftscluster.
Unternehmensnetzwerke und regionale Innovationssysteme:
Das Beispiel der deutschen Schienenfahrzeugindustrie

Berlin : edition sigma, 2000. - 162 S. ; DM 24,80
ISBN 3-89404-479-9

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Gerhard Mahnken |

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