Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Intelligente Dienste für die Produktion

06.10.2000


Zusätzliche Dienstleistungen gewinnen auch beim Verkauf von Investitionsgütern zunehmend an Bedeutung. Gemeinsam mit mehreren Maschinen- und Anlagenherstellern haben darum acht Forschungsinstitute die
»Strategische Innovationsinitiative: Mehrwertdienste für intelligente Produktionssysteme« gestartet.

In der global orientierten Informationsgesellschaft wird der produzierende Sektor von zunehmendem Wettbewerb bestimmt. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Investitionsgütermarkt zu steigern, sind viele Unternehmen dazu übergegangen, den üblichen Lieferumfang verschiedener Produktionssysteme um produktionsbegleitende Dienstleistungen zu erweitern, die sog. Mehrwertdienste. In Kooperation mit Maschinen- und Anlagenherstellern haben im Sommer diesen Jahres sieben produktionstechnische Fraunhofer-Institute gemeinsam mit einem Institut der GMD, St. Augustin, eine »Strategische Innovationsinitiative« zum Thema »Mehrwertdienste für intelligente Produktionssysteme (e-Industrial Services)« gestartet. »Wir entwickeln für die Unternehmen Methoden und Konzepte, die sie bei diesen Dienstleistungen unterstützen und schaffen gleichzeitig Strukturen, um den Service einfach zum Kunden zu bringen«, fasst Kasra Nayabi vom Fraunhofer IPA die Zielsetzungen von »e-Industrial Services« zusammen.

Damit die Kunden diese Dienstleistungen schnell und einfach nutzen können, kommen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien zum Einsatz. Sie garantieren eine orts- und zeitunabhängige Verfügbarkeit. Via Internet wird jeder Kunde auf die Mehrwertdienste zugreifen und sein individuell auf ihn zugeschnittenes Leistungspaket abrufen können. Geplant sind Dienste in drei Themenfeldern: e-Simulation, e-Optimization, Angebotsmanagement, Prozesskostenrechnung und vorausschauender Veränderungsplanung sind zusammengefasst unter »Planung und Optimierung von Produktions- und Logistiksystemen«; das »Verfügbarkeitsmanagement von Maschinenanlagen« beinhaltet Dienste zur integrierten Produkt- und Prozessdiagnostik, zur zustandsorientierten Instandhaltung und zur produktionsbegleitenden Technologieberatung sowie zur adaptiven Qualifizierung des Bedien- und Servicepersonals. Als Internetportal für die Mehrwertdienste bieten die Fraunhofer-Institute ab Frühjahr nächsten Jahres die »Serviceplattform« an, die eine Vielzahl operativer Werkzeuge für die Realisierung dieser Ziele bereitstellt. Gemeinschaftsprojekt und Serviceplattform werden auf dem BVL-Kongress Mitte Oktober erstmals öffentlich vorgestellt.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dipl.-Ing. Kasra Nayabi
Telefon: 0711/970-1954, Telefax: 0711/970-1003, E-Mail: eis@ipa.fhg.de

Dipl.-Ing. Michaela Neuner | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Aufwärtstendenz setzt sich fort
21.02.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das 4. Quartal 2016: Anhaltend hohes Niveau offener Stellen
21.02.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

Luftfahrt der Zukunft

23.02.2017 | Veranstaltungen

Problem Plastikmüll: Was können wir gegen die Verschmutzung der Meere tun?

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hauchdünn wie ein Atom: Ein revolutionärer Halbleiter für die Elektronik

23.02.2017 | Energie und Elektrotechnik

Sonnenschutz von der Natur inspiriert

23.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten