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In neuer Struktur gestartet

01.07.2002


  • Bayer AG in neuer Struktur gestartet
  • Nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes
  • Bessere Positionierung für strategische Optionen


Ab dem 1. Juli 2002 arbeitet der Bayer-Konzern in seiner neuen Struktur. Vier operative Teilkonzerne und drei Servicegesellschaften sollen sich künftig unter dem Dach einer Strategischen Management-Holding stärker auf ihre Kernkompetenzen fokussieren, Wachstumschancen besser nutzen und so die Performance nachhaltig steigern. "In nur sieben Monaten haben wir es geschafft, den Konzern völlig neu aufzustellen und an die derzeitigen und künftigen Herausforderungen des Marktes anzupassen," erklärte der Bayer-Vorstandsvorsitzende Werner Wenning. "Damit haben wir einen großen und wichtigen Schritt bei der Umstrukturierung unseres Unternehmens getan."

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Die neue Struktur gilt vorläufig nur intern; die Gesellschaften werden noch als Organisationseinheiten der Bayer AG geführt. Im Oktober 2002 wird als erster Teilkonzern die Bayer CropScience AG - wirtschaftlich rückwirkend ab 1. Januar 2002 - auch rechtlich eigenständig. Die Ausgliederung der anderen Unternehmen erfolgt dann nach der noch notwendigen Zustimmung der Hauptversammlung 2003 voraussichtlich im Juli 2003 - mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 1. Januar 2003.

Mit der größten Umstrukturierung in der Bayer-Geschichte soll der Konzern seine internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Wenning: "Durch die neue Organisation trennen wir die strategische Führung vom operativen Geschäft. Die künftigen Teilkonzerne Bayer Chemicals, Bayer CropScience, Bayer HealthCare und Bayer Polymers können so flexibel in ihren Märkten agieren, schnell und gezielt entscheiden sowie Innovationen rascher umsetzen." Außerdem seien sie für strategische Optionen erheblich besser positioniert. Das gelte für Kooperationen, Joint Ventures, strategische Allianzen, aber auch für Akquisitionen und Desinvestitionen. "Wir erhoffen uns von der neuen Struktur eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes - im Interesse der Aktionäre, der Kunden und unserer Mitarbeiter", sagte der Vorstandsvorsitzende.

Geleitet wird der Bayer-Konzern künftig von dem neuen Holding-Vorstand, dem außer Wenning als Vorsitzendem Klaus Kühn (zuständig für Finanzen), Dr. Udo Oels (Technologie und Umwelt), Dr. Richard Pott (Strategie und Personal, Arbeitsdirektor) sowie Werner Spinner (Business Excellence, Regionen und Services) angehören. Die Holding wird für Portfoliofragen, Strategie, Budgets, Finanzen und die Besetzung der wichtigsten Führungspositionen zuständig sein.

Den Vorstandsvorsitz der künftigen Bayer Health Care AG mit den bisherigen Geschäftsbereichen Pharma, Consumer Care, Diagnostics, Biological Products und Animal Health übernimmt Dr. Frank Morich. Vorstandsvorsitzender der Bayer CropScience AG, in der das bisherige Bayer-Pflanzenschutzgeschäft und die kürzlich erworbene Aventis CropScience zusammengefasst werden, ist Dr. Jochen Wulff. Zum Vorstandsvorsitzenden der Bayer Chemicals AG mit den Geschäftsbereichen Chemikalien und Spezialprodukte sowie den Töchtern H.C. Starck und Wolff Walsrode ist Dr. Ulrich Koemm berufen worden. Vorsitzender des Vorstands der Bayer Polymers AG mit den Geschäftsaktivitäten der bisherigen Bereiche Kunststoffe, Kautschuk, Polyurethane sowie Lackrohstoffe, Farbmittel und Sondergebiete wird Dr. Hagen Noerenberg.

Geschäftsführer der neuen Bayer Standort Dienste GmbH & Co. OHG, in der alle Dienstleistungen an den deutschen Bayer-Standorten zusammengefasst sind, ist Dr. Jürgen Hinz. Die Leitung der Business Services GmbH für alle betriebswirtschaftlichen und administrativen Dienstleistungen hat Prof. Dr. Gottfried Plumpe übernommen. Die Geschäftsführung Bayer Technology Services für alle technologischen Dienstleistungen im neuen Bayer-Konzern ist Dr. Wolfram Wagner übertragen worden.

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

BayNews Redaktion | BayNews

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