Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Eurex-Umsätze im April steigen um 22 Prozent

05.05.2008
185 Mio. gehandelte Kontrakte verglichen mit 151 Mio. im April 2007 / Durchschnittlicher Tagesumsatz von rund 8,4 Mio. Kontrakten

Die internationale Terminbörse Eurex steigerte im April die Umsätze um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf knapp 185 Mio. Kontrakte (April 2007: 151 Mio. Kontrakte). Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen lag bei 8,4 Mio. Kontrakten (April 2007: 8 Mio.). Das Open Interest stieg auf knapp 141 Mio. Kontrakte, 13 Prozent mehr als Ende März 2008.

Aktienderivate waren das umsatzstärkste Segment und erreichten den neuen Monatsrekord von 67,6 Mio. Kontrakten, der bisherige Rekord stammte aus dem April 2007 mit 53 Mio. Kontrakten – ein Anstieg um 28 Prozent. Innerhalb der Aktienderivate ragten Single Stock Futures (SSFs) heraus, die um 192 Prozent auf knapp 32 Mio. Kontrakte zulegten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Allein im Münchener Rück SSF wurden 12,4 Mio. Kontrakte gehandelt.

Aktienindexderivate legten im Jahresvergleich um 33 Prozent zu und erreichten 65 Mio. Kontrakte. Umsatzstärkstes Aktienindexderivat sind die Futures und Optionen auf den Dow Jones EURO STOXX 50 mit 24,4 Mio. Futureskontrakten (+32 Prozent im Vergleich zum April 2007) und 26,9 Mio. Optionskontrakten (+53 Prozent im Vergleich zum April 2007).

... mehr zu:
»Aktienindexderivat »Eurex

Im Segment Fixed-Income-Derivate wurden 52 Mio. Kontrakte umgesetzt (April 2007: 49 Mio. Kontrakte). Der Euro-Bund-Future erreichte 21,4 Mio. Kontrakte. Der Euro-Schatz-Future stieg um 34 Prozent auf 13,3 Mio. Kontrakte (April 2007: 10 Mio.)

Die International Securities Exchange (ISE), die seit Ende Dezember 2007 zur Eurex gehört, erreichte im April ein durchschnittliches täglich gehandeltes Volumen von 4 Mio. Kontrakten (April 2007: 2,7 Mio.). Insgesamt stieg das Handelsvolumen um 62 Prozent auf 89 Mio. Optionen (April 2007: 54,6 Mio.).

Eurex Repo, die den CHF- und den EUR-Repo-Markt betreibt, verzeichnete im April 2008 neue Rekorde: alle Eurex Repo-Märkte wiesen im April beim durchschnittlich ausstehenden Volumen den neuen Rekordwert von 126,4 Mrd. Euro auf (+38 Prozent zu April 2007). Der Euro-Repo-Markt erreichte dabei den Rekord von 67,2 Mrd. Euro (+ 39 Prozent im Jahresvergleich). Das Segment Euro GC Pooling wuchs um 212 Prozent beim durchschnittlich ausstehenden Volumen und erreichte 34,3 Mrd. Euro (April 2007: 11 Mrd.).

Auf der elektronischen Handelsplattform Eurex Bonds, die das Angebot von Eurex im Bereich Fixed Income komplettiert, wurde im April ein Volumen von 7,4 Milliarden Euro (Einfachzählung) verbucht (April 2007: 9,2 Mrd. Euro).

Media Relations | Gruppe Deutsche Börse
Weitere Informationen:
http://www.deutsche-boerse.com

Weitere Berichte zu: Aktienindexderivat Eurex

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Wert fest „im grünen Bereich“ - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionsgefahr sinkt auf nur 5,1 Prozent
14.09.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht Konjunkturprognose: Deutsche Wirtschaft nähert sich der Hochkonjunktur
07.09.2017 | Institut für Weltwirtschaft (IfW)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Granulare Materie blitzschnell im Bild

21.09.2017 | Verfahrenstechnologie

Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

21.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Überleben auf der Schneeball-Erde

21.09.2017 | Biowissenschaften Chemie