Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetenzentwicklungskonzept für Dienstleistungen als Download verfügbar

27.03.2008
Beim Wandel vom Produzenten zum Problemlöser stellt sich die Frage, welche Kompetenzen, außer den bereits vorhandenen Fachkompetenzen, benötigt werden, um parallel zur Sachleistung Dienstleistungen anbieten zu können.

Zusammen mit Unternehmenspartnern wurde im Rahmen der Forschungsprojekte InnoWa und InProDi am Institut für Technologie und Arbeit e.V. ein Konzept entwickelt, mit dem es möglich ist, je nach Hierarchiestufe und Tätigkeitsfeld die entsprechenden Kompetenzen zu ermitteln und für eine Kompetenzentwicklung zu bewerten. Das vorliegende Konzept ist ein Vorläufer zu einer Onlineversion, die Mitte des Jahres freigeschaltet wird.

In einem ersten Workshop mit Unternehmensvertretern aus den Projektverbünden wurden zunächst Kompetenzen ermittelt, die für eine Dienstleistungserstellung insbesondere für produzierende Unternehmen relevant sind. In einem zweiten Workshop wurden diese Kompetenzen dann in eine Matrix eingeordnet, welche die primären und unterstützenden Aktivitäten des Dienstleistungserstellungsprozesses den Funktionsträgern verschiedener Hierarchiestufen im Unternehmen gegenüberstellt. Als theoretische Grundlage dieser Matrix diente eine aus dem Modell Porters abgeleitete Wertkette der Dienstleistungserstellung, in der die spezifischen Charakteristika von Dienstleistungen Berücksichtigung finden.

Durch die Einordnung der für die Dienstleistungserstellung relevanten Kompetenzen in die oben skizzierte Matrix wurde ein Raster geschaffen, das als Grundlage für eine unternehmensspezifische Ableitung von Kompetenzprofilen dienen kann. Je nach Tätigkeitsfeld bzw. hierarchischer Verankerung einer Stelle im Unternehmen können die einzelnen Felder der Kompetenzmatrix im Sinne vorgefertigter "Kompetenz-Module" miteinander kombiniert und so die daraus erhaltenen Kompetenzprofile den spezifischen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Dieses Vorgehen ist insbesondere für produzierende Unternehmen interessant, die ihr ursprünglich auf Sachgüter fokussiertes Leistungsportfolio um Dienstleistungen ergänzen möchten, um somit gegenüber dem Kunden als Problemlöser aufzutreten.

Bestehen in diesen Unternehmen Stellenprofile, die mit ihren Kompetenzanforderungen verstärkt auf eine Produkterstellung ausgerichtet sind, können diese entsprechend um dienstleistungsbezogene Kompetenzen erweitert, oder auch neue Stellenprofile entworfen werden.

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Ekkehard Musold
Institut für Technologie und Arbeit
an der Technischen Universität Kaiserslautern
Gottlieb-Daimler-Straße 42
67663 Kaiserslautern
Telefon: 0631 316 8015
Telefax: 0631 316 8020
E-Mail: ekkehard.musold@ita-kl.de

Bernd Riedinger | idw
Weitere Informationen:
http://www.innowa-kmu.de
http://www.ita-kl.de

Weitere Berichte zu: Kompetenzentwicklungskonzept

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index weiter aufwärts gerichtet
23.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI erhöht Konjunkturprognose für 2017 leicht auf 1,3 Prozent
15.03.2017 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise