Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Viel versprechender Brückenschlag ins Reich der Mitte

14.06.2002


Neues Büro in China unterstützt Technologietransfer in der Mikrosystemtechnik



Am 18. Juni 2002 wird in der Shanghaier Sonderwirtschaftszone Pudong/China von der Abteilung "Micro Devices and Equipment" des Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in Chemnitz und vom Zentrum für Mikrotechnologien der TU Chemnitz ein Repräsentationsbüro für den Technologie- und Produkttransfer der Mikrosystemtechnik eröffnet.

... mehr zu:
»Mikrosystemtechnik


Laut Aussage von Prof. Dr. Thomas Geßner, der beide Einrichtungen leitet, sollen in China von diesem Büro aus das Marktpotenzial auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten für die mikrosystemtechnisch orientierten Fraunhofer Institute und für deutsche Firmen evaluiert werden. Darüber wird ein stärkerer Transfer von deutschem Know-how in der Mikrosystemtechnik nach China vorbereitet, zum Beispiel zur MEMS-Technologie und zum Mikromechanik-Packaging. Weiterhin wird die Anbahnung von wirtschaftlichen Kontakten und die Platzierung von Produkten, Leistungen und Equipment von klein- und mittelständischen Unternehmen aus Sachsen in der chinesischen Wirtschaft unterstützt. Umgekehrt sollen auch relevante Technologien und Produkte von China nach Deutschland transferiert werden.

Ein Beispiel für das chinesische Interesse an modernen deutschen Technologien ist das bereits laufende Projekt zur Entwicklung eines mikromechanischen Sensorsystems, an dem die TU Chemnitz, die GEMAC GmbH Chemnitz und die Firma FACRI in Xi`an beteiligt sind.

Die Vorbereitung und Organisation von Schulungen für Produkte, Technologien und Ausrüstungen gehören ebenfalls zum vielfältigen Dienstleistungsangebot des Repräsentationsbüros. Im Büro werden zunächst zwei chinesische Mitarbeiter tätig sein, die unter anderem auch in Deutschland über mehrere Jahre eine hohe fachliche Qualifikation erworben haben.

Für das geplante Vorhaben sind die von Prof. Geßner über viele Jahre aufgebauten guten Beziehungen zur chinesischen Regierung, zu Wirtschaftvertretern und zu Universitäten hilfreich.

Nach Auskunft von Prof. Dr. Thomas Geßner werden zur feierlichen Eröffnung Vertreter ortsansässiger deutscher und chinesischer Mikroelektronikfirmen sowie Politiker aus China und Deutschland erwartet. Thomas Hermsdorfer, Abgeordneter des Sächsischen Landtages, wird während der Eröffnungsveranstaltung aktiv für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Sachsen werben und Kontakte auf der politischen und wirtschaftlichen Ebene erweitern.

Weitere Informationen erteilen bis zum 14. Juni 2002 Dr. Thomas Otto (03 71) 5 31 - 32 77 und Dr. Reinhard Streiter (03 71) 5 31 - 32 61.

Dipl.-Ing. Mario Steinebach | idw

Weitere Berichte zu: Mikrosystemtechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Praktisch keine Rezessionsgefahr, Wirtschaft auf stabilem Aufschwungpfad
15.11.2017 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt kräftig
30.10.2017 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie