Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tesla-Boss plant Revolution des Personenverkehrs

18.07.2013
"Hyperloop" bringt Reisende in einer Stunde von New York nach LA

US-Techmogul Elon Musk, Chef des E-Auto-Herstellers Tesla Motors und der privaten Raumfahrtfirma SpaceX, Hat offenbar Pläne für ein völlig neuartiges Personen-Transportmittel in der Schublade, das Reisende in weniger als einer Stunde von der Westküste der USA an die Ostküste bringen kann.


Jet: Hyperloop soll Flugzeuge locker abhängen (Foto: flickr.com/james_jhs)

Wie genau dieses mit dem Namen "Hyperloop" bezeichnete Gefährt aussehen bzw. funktionieren soll, ist bislang nicht bekannt. Experten vermuten eine Art Kombination aus Rohrpost und Schnellzug.

"Wir werden das Design der Alphaversion von Hyperloop am 12. August veröffentlichen", kündigt der umtriebige Unternehmer und Paypal-Gründer auf seinem Twitter-Kanal an. Sobald er die konkreten Details mit der Öffentlichkeit geteilt hat, ist diese offensichtlich auch dazu aufgerufen, ihr Feedback zu dem neuartigen Transportvehikel abzugeben.

"Kritische Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge sind erwünscht", schreibt er. Hyperloop werde doppelt so schnell sein wie ein Flugzeug, dabei aber gleichzeitig deutlich sicherer, vollkommen wetterunabhängig und umweltfreundlicher.

Rätselraten um Details

Trotz der zahlreichen vielversprechenden Eckdaten herrscht im Moment noch großes Rätselraten, was die spezifischen Details des als "revolutionär" angepriesenen Transportmittels betrifft. Brancheninsider, die im Vorfeld der Ankündigung bereits von einer "fünften Generation des öffentlichen Transports" sprechen, erwarten eine Art Schnellzug, der seine Passagiere über ein Tunnel- bzw. Rohrsystem von A nach B bringen soll. Als Antrieb soll eine Magnetschwebetechnik eingesetzt werden, als Energiequelle deutet alles auf Solarstrom hin.

Wie Musk in einem früheren Interview mit der Business Week durchblicken ließ, nehmen die Hyperloop-Reisenden in einer Kapsel Platz, deren Durchmesser rund zwei Meter betragen soll. Ähnlich wie bei einer Rohrpost wird sich der neuartige "Schnellzug" dann mit einer noch nicht näher bezifferten Geschwindigkeit durch eine Röhre bewegen. Auf diese Weise soll Musk zufolge beispielsweise eine Reise von New York nach Los Angeles in nur einer knappen Stunde möglich sein.

Riskante Geschäftsideen

Obwohl das Ganze zum jetzigen Zeitpunkt noch stark an eine fantastische Vision aus einem Scince-Fiction-Roman klingt, rechnen Experten auch mit einer tatsächlichen Umsetzung der ambitionierten Pläne. Zumindest sei es keinem anderen Geschäftsmann als Musk zuzutrauen, ein derartig waghalsiges Projekt anzugehen, so die einhellige Meinung.

Musk hat mit der Firma SpaceX, die Raketen baut (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110406021 ) und mit der NASA kooperiert, sowie dem erfolgreichen Elektroauto-Hersteller Tesla Motors (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110509003 ) in der Vergangenheit schon des Öfteren bewiesen, dass er nicht vor riskanten Geschäftsideen zurückschreckt. Genaueres wird aber wohl erst die Zukunft zeigen.

Markus Steiner | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://www.teslamotors.com
http://www.spacex.com

Weitere Berichte zu: Geschäftsidee Hyperloop Personenverkehr Rohrpost Schnellzug

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen
26.06.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden
08.05.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive