Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Transparenz und Effizienz bei Lagerverwaltungssysteme

05.07.2007
Optimale Logistikabläufe senken Kosten, erhöhen Effizienz und schonen Ressourcen. Lagersysteme bilden dabei immer noch das Rückgrat der Prozesse. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML berät Unternehmen und unterstützt bei der Auswahl des richtigen Lagerverwaltungssystems. Die Internationale Marktstudie WMS bietet dazu eine immer wieder aktualisierte Basis.

Der Umfang der Internationalen Marktstudie WMS wächst ständig. Ein aktuelles Beispiel mag dies verdeutlichen: Das Team warehouse logistics des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) wurde von der CEVA Logistics GmbH (CEVA) mit der Unterstützung bei der Auswahl eines Lagerverwaltungssystems für einen potenziellen Kunden beauftragt. CEVA ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Kontraktlogistik.

Das Ziel war es, unter Berücksichtigung der momentanen und zukünftigen Anforderungen eines Kunden zwei potenzielle WMS miteinander zu vergleichen. Durch den Vergleich auf funktionaler Ebene und nach Abwägen der Vor- und Nachteile sollte es CEVA erleichtert werden, die Entscheidungsfindung mit Ihrem Kunden durchzuführen. Die Herausstellung der relevanten Informationen führte zu einem beschleunigten Erkenntnisgewinn und einer soliden Grundlage für weitere Entscheidungen.

Eine wichtige Aufgabe des Team warehouse logistics innerhalb der Internationalen Marktstudie WMS ist es, die Verlässlichkeit der gesammelten Daten sicherzustellen. Hierzu werden die Angaben der einzelnen WMS-Anbieter im Rahmen von eintägigen Workshops validiert. Einzelne Prozesse werden durchgespielt, Funktionen vorgeführt, Formulare gedruckt und Datenbank-Modelle besprochen. Eventuelle Abweichungen zu den im Fragekatalog gemachten Angaben werden korrigiert. Die untersuchten Kriterien sowie die Maßstäbe sind bei jedem WMS-Anbieter gleich - die Vergleichbarkeit der Systeme wird so gewährleistet.

Die Erkenntnisse aus der Validierung wird in einer detaillierten Validierungsdokumentation erfasst. CEVA nutzte das Expertenwissen aus zwei Validierungsdokumentationen, um daraus wichtige Erkenntnisse für die interne Weiterarbeit zu gewinnen und das am besten geeignete WMS für ihren Kunden zu finden. Mit Hilfe der Validierungsdokumentationen ist es möglich,schnelle und kostengünstige Informationen über die sich auf dem WMS-Markt befindenden Anbieter zu beschaffen. So wurde auch die Entscheidungsfindung für CEVA aufgrund der Funktionsüberprüfung erleichtert.(RFN)

Stefan Schmidt | idw
Weitere Informationen:
http://www.warehouse-logistics.com

Weitere Berichte zu: CEVA Validierungsdokumentation WMS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Intelligente Planung und Steuerung für mehr Effektivität und Effizienz bei Autoumschlag in Häfen
14.09.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

nachricht Umweltfreundliches Segway toppt Rad und Auto bei kurzen Strecken
08.09.2017 | Hochschule Heilbronn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie