Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Turbo für die Brennstoffzelle

29.09.2000


Das gezeigte Bild (farbig und in hoher

Auflösung) können Sie hier herunterladen


... mehr zu:
»Brennstoffzelle »Wasserstoff
Die Verluste an der Peripherie der Brennstoffzelle möglichst gering zu halten, ist das Ziel der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Hellmann. Dazu haben die Lauterer Pumpen- und Kompressorforscher eine Art Turbolader
für die Brennstoffzelle erdacht.

Sie gelten als Stromlieferanten der Zukunft: Brennstoffzellen gewinnen aus der "kalten Verbrennung" von Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie - und das mit einem enorm hohen Wirkungsgrad von bis zu 70 Prozent. Ein Teil der Energie wird jedoch bereits beim Betrieb verbraucht: So benötigen die Zellen eine konstante Betriebstemperatur; außerdem muss ihnen ihr Brennstoff (beispielsweise Wasserstoff und Luft) unter Druck zugeführt werden. Diese Verluste an der Peripherie der Brennstoffzelle möglichst gering zu halten, ist das Ziel der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Hellmann.
Dazu haben die Lauterer Pumpen- und Kompressorforscher eine Art Turbolader für die Brennstoffzelle erdacht. Denn das "Abgas" (im Idealfall feuchte Luft) verlässt das Minikraftwerk noch mit ausreichend Druck und Temperatur - eine Energiereserve, die Hellmann dazu nutzen möchte, die zufließenden Gase zu komprimieren. Auf diese Weise lassen sich bei der Kompression fast 50 Prozent Energie sparen.
Auch im Kühlkreislauf steckt durchaus noch Optimierungspotenzial - abhängig davon, welche Pumpe man verwendet. Überdimensionierte Pumpen verschwenden Energie, bei unterdimensionierten steigt die Temperatur unter Belastung zu stark an, und die Brennstoffzelle wird geschädigt. Die Wissenschaftler untersuchen, welche Pumpen sich für welche Zellen am besten eignen - immer auch mit Augenmerk auf eine möglichst hohe Lebensdauer.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dieter Hellmann
Arbeitsgruppe Strömungs- und Verdrängermaschinen
Tel.: 0631/205-2760
Fax: 0631/205-3909
E-Mail: hell@rhrk.uni-kl.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Frank Luerweg | idw

Weitere Berichte zu: Brennstoffzelle Wasserstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden
08.05.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette
25.04.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten