Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobilität ohne neue Straßen: EXPO-Projekt des Instituts für Verkehrswirtschaft

26.05.2000


Pressestelle der Universität Hannover, Welfengarten 1, 30167 Hannover
Telefon (05 11) 7 62-53 55/53 42, Fax (05 11) 7 62-53 91
E-Mail: info@pressestelle.uni-hannover.de

Hannover, 23. Mai 2000

Mobilität ohne neue Strassen: Expo-Projekt des Instituts für Verkehrswirtschaft, Straßenwesen und Städtebau der Universität Hannover

Was passiert, wenn die Industrialisierung alle Länder der Erde erfasst und eine Million Chinesen vom Fahrrad auf ein eigenes Auto umsteigen? Solche Fragen versucht das Institut für Verkehrswirtschaft, Straßenwesen und Städtebau der Universität Hannover als wissenschaftlicher Kooperationspartner im Themenpark "Mobilität" zu beantworten. Die Verkehrsplaner stellen ihre Studie zu "Grenzen und Möglichkeiten der Mobilität in Schwellenländern" vor. An drei Modellstädten aus China, Ägypten und Brasilien wird aufgezeigt, wie mit Hilfe integrierter Verkehrskonzepte die in vielen Industrieländern aufgetretenen Fehlentwicklungen vermieden werden können. Patentlösungen gibt es nicht: Für verschiedene Städte müssen individuelle Konzepte entwickelt werden. Während in Alexandria der Bau einer Regionalstadtbahn und eine Umgehungsstraße eine Lösung wäre, würde für die 13 Mio. Einwohner Shanghais ein flächendeckendes Carsharing-System für einen gemeinschaftlichen Individualverkehr mehr Mobilität bedeuten. Nur zielgerichtete Verkehrsplanung ermöglicht hohe Mobilität, umweltschonenden Einsatz von Verkehrsmitteln und damit mehr Lebensqualität in den Metropolen.

Das Institut für Verkehrswirtschaft, Straßenwesen und Städtebau beschäftigt sich seit 50 Jahren mit Mobilitätskonzepten, insbesondere mit dem Zusammenhang zwischen Verkehrs- und Stadtplanung.

Hinweis an die Redaktionen
Für weitere Fragen steht Ihnen Dipl.-Ing. Nicola Fischer in Vertretung von Herrn Prof. Dr. Robert Schnüll unter, Telefon: 0511/762-3732 und E-Mail: fischer@ivh.uni-hannover.de zur Verfügung.

Monika Brickwedde |

Weitere Berichte zu: EXPO-Projekt Verkehrswirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Wirtschaftlicher Betrieb von Oberleitungs-Lkw ist möglich – aber es gibt relevante Hürden
08.05.2017 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette
25.04.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten