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Uni Erlangen-Nürnberg: Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik wird eingeweiht

29.05.2006


Die Universität Erlangen-Nürnberg weiht am 2. Juni 2006 ihr erstes Institut in Fürth offiziell ein: das Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik (ZMP). Die Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg nutzen im Fürther Technikum künftig Büro- und Laborräume auf mehr als 2.100 Quadratmetern in unmittelbarer Nachbarschaft der Neue Materialien Fürth GmbH und des Fraunhofer Ultrafeinfokus-Röntgenzentrums. Beginn der Einweihungsfeier ist 9.30 Uhr im Technikum Fürth, Dr. Mack-Straße 81. Als Festredner wird der Bayerische Ministerpräsident, Dr. Edmund Stoiber, erwartet. Die Grußworte sprechen Prof. Dr. Robert Singer, Geschäftsführendes Mitglied der Kollegialen Leitung des ZMP, sowie der Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung.



Der Startschuss für die Bauarbeiten am Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik in der Fürther Uferstadt fiel bereits im Juni des letzten Jahres. In einer Bauzeit von nur sechs Monaten wurden die Räumlichkeiten des ZMP nach den Bedürfnissen der Wissenschaftler ausgebaut. Die Kosten für Kauf und Umbau betrugen rund 3,6 Millionen Euro. Den Großteil der Kosten trug der Freistaat Bayern. Die Stadt Fürth fördert das ZMP mit einer Million Euro.



Die Wissenschaftler am Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik forschen interdisziplinär im Spannungsfeld von Werkstoffwissenschaften, Maschinenbau, Chemie und Physik. Sie entwickeln neue, besonders leichte und widerstandsfähige Werkstoffe und erarbeiten industrielle Fertigungskonzepte für diese Materialen. Ideen aus der Grundlagenforschung sollen am ZMP bis ins Prototypenstadium weiterentwickelt werden. Die industrielle Fertigung im Kleinserienmaßstab wird dann bei der Neuen Materialien Fürth GmbH erfolgen, die speziell zu diesem Zweck gegründet wurde und an der die Universität als Gesellschafter beteiligt ist.

Im Zentralinstitut für Neue Materialien und Prozesstechnik, das 2002 eingerichtet wurde, haben sich vier Lehrstühle der Universität Erlangen-Nürnberg zusammengeschlossen: der Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Werkstoffkunde und Technologie der Metalle) (Prof. Dr. Robert F. Singer), der Lehrstuhl für Fertigungstechnologie (Prof. Dr. Manfred Geiger), der Lehrstuhl für Werkstoffwissenschaften (Prof. Dr. Peter Greil) und der Lehrstuhl für Organische Chemie II (Prof. Dr. Andreas Hirsch).

Ute Missel | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-erlangen.de/

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