Ältestes deutsches Polarforschungsschiff "Grönland" startet Informationstour unter "Kein CO2"-Flagge

Bundesumweltministerium hisst Segel für Klimaschutz

Unter dem Motto „Klimaschutz – Selbst aktiv werden!“ setzt das erste deutsche Polarforschungsschiff „Grönland“ am 25. Mai in Bremerhaven Segel, um Kurs in Richtung Klimaschutz zu nehmen. Mit an Bord: die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ und umfangreiche Energiespar-Tipps zum Nachmachen. Zum Start der Tour hisste heute Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, in Anwesenheit von Partnern der Klimaschutzkampagne das neue Segel der „Grönland“ mit dem Kampagnen-Logo „Kein CO2“. Gemeinsam mit Prof. Dr. Lars Scholl, Direktor des Deutschen Schiffahrtsmuseums, informierte Müller über die Kooperation: „Jeder kann in seinem Alltag mit Energie effizienter umgehen und damit einen Beitrag für den Schutz unseres Klimas leisten“, betonte Müller.

Während der Grönland-Tour im August informieren Klimaschutz-Experten von co2online, dem Träger der vom Bundesumweltministerium geförderten Klimaschutzkampagne, über Möglichkeiten zu effizienter Energienutzung und somit zur CO2-Emissionsminderung. Dabei werden die Ostseehäfen Rostock, Stralsund, Lauterbach, Sassnitz, Wismar, Lübeck und Kiel angelaufen. Besucher erhalten praktische und realisierbare Hinweise, wie sie selbst an ihrem Lebensort durch effizienteren Umgang mit Energie Geld sparen und für den Klimaschutz aktiv werden können. Die Partner Grundfos GmbH und Scandlines Deutschland GmbH sowie Umweltministerien und -ämter beteiligter Länder und Kommunen unterstützen die Grönland-Tour.

Die Beratungsgesellschaft co2online gemeinnützige GmbH setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Online-Ratgebern, Heizspiegeln, einem Klimaquiz sowie Portalpartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik motiviert sie private Haushalte, Handel und Gewerbe, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen – und dabei Geld zu sparen! co2online ist Projektträger der Kampagne „Klima sucht Schutz“ (www.klima-sucht-schutz.de), gefördert vom Bundesumweltministerium.

Deutsches Schiffahrtsmuseum (DSM) und Polarforschungsschiff Grönland Als Nachfolgeinstitut des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Museums für Meereskunde in Berlin wurde das DSM 1971 in Bremerhaven gegründet. Es hat die Aufgabe, die deutsche Schiffahrtsgeschichte in ihren Zusammenhängen in historischen Beständen zu sammeln, anschaulich zu machen, dokumentarisch zu erfassen und zu erforschen. Seit 1973 befindet sich das erste deutsche Polarforschungsschiff Grönland im Besitz des DSM und wurde schrittweise auf den Stand des Expeditionsjahres 1868 zurückgebaut.

Media Contact

Steffi Saueracker presseportal

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Neutronen-basierte Methode hilft, Unterwasserpipelines offen zu halten

Industrie und private Verbraucher sind auf Öl- und Gaspipelines angewiesen, die sich über Tausende von Kilometern unter Wasser erstrecken. Nicht selten verstopfen Ablagerungen diese Pipelines. Bisher gibt es nur wenige…

Dresdner Forscher:innen wollen PCR-Schnelltests für COVID-19 entwickeln

Noch in diesem Jahr einen PCR-Schnelltest für COVID-19 und andere Erreger zu entwickeln – das ist das Ziel einer neuen Nachwuchsforschungsgruppe an der TU Dresden. Der neuartige Test soll die…

Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor,…

Partner & Förderer