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Vakuum-Trennverfahren für lösemittelhaltige Wässer

27.04.2005


Die Aqua Society, Inc. hat den weltweiten Vertrieb eines Verfahrens zur thermischen Trennung lösmittelhaltiger Wässer übernommen. Das von der VacuTec GmbH entwickelte Brüdenverdichtersystem bringt erhebliche Einsparungen im Bereich der Energie- und Entsorgungskosten. Mit Hilfe der Brüdenverdichtung - der Dampf, der beim Eindampfen einer Lösung entweicht, wird als Brüden bezeichnet - kann der Energiebedarf bei Eindampfprozessen in der Lebensmittelindustrie oder bei chemischen Prozessen entscheidend gesenkt werden.

Wässrige Lösungen von Salzen, Extrakten, Mutterlaugen, Entfettungsbädern und Beizen, die leichtsiedende Lösemittel enthalten, stellen bei der Aufbereitung und Entsorgung immer ein besonderes Problem dar und verursachen damit hohe Kosten. Mit der offenen Wärmepumpe lassen sich solche Gemische in einem neuartigen Flashverdampfer mit partieller Kondensation nicht nur destillativ aufbereiten, sondern auch in zwei Komponenten trennen. Das Vakuum-Trennverfahren mit mechanischer Brüdenverdichtung arbeitet mit einer Energieeinsparung von 90 Prozent gegenüber fremdbeheizten Destillationen. Ziel ist es, die Produkte wieder dem Prozess zuzuführen - statt sie zu entsorgen.

Das VacuTec Brüdenverdichtersystem amortisiert sich nach wenigen Monaten

Die in Fernthal ansässige VacuTec GmbH ist ein Unternehmen, das seit 20 Jahren im Bereich der Vakuum-Destillation nach dem Wärmepumpenprinzip tätig ist. "Realisierte Anlagen", so Hubert Hamm, Managing Director Research & Development bei Aqua Society, "amortisieren sich nach wenigen Monaten. So entfallen bei der Aufbereitung einer Methanol-Lösung, die mit Fungiziden belastet ist, Entsorgungskosten von 180 Euro pro Tonne. Bei einer Destillationsleistung von 500 Litern pro Stunde sind das 720.000 Euro pro Jahr. Zusammen mit den eingesparten Energie- und Wartungskosten sowie der Wiederverwendung des Methanols ergibt sich eine jährliche Einsparung von mehr als einer Million Euro - das ist viermal so viel wie die Investitionskosten von 250.000 Euro für die Anlage betragen."

Die an der Deutschen Börse in Frankfurt (WKN: A0DPH0, ISIN: US03841C1009) sowie an der New Yorker Nasdaq (OTC BB: AQAS) gehandelte Aqua Society, Inc. hat sich auf die intelligente Kombination erprobter Technologien und deren Optimierung für alternative Anwendungen in den Bereichen Wasser, Kälte und Energie spezialisiert. Für ein Verfahren zur Trinkwassergewinnung aus der Luft wurden bereits alle Verfahren und Technologien zu weltweiten Patenten angemeldet.

Hubert Hamm | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.aqua-society.com

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