Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tinitus-Behandlung erstmals mit Softlaser möglich

15.07.2002



Selber Tinitus, Hörverzerrung und Schwindel behandeln


Mit einer neuen Schweizer Softlaser-Technologie wurde jetzt eine Lösung gefunden, um die meisten Innenohrerkrankungen erfolgreich zu behandeln. Der Tinnitus-Softlaser (TinniTool) wird im September 2002 auf dem Markt kommen. Die Wirkung der ADiSMa Medic Laser entspricht der Photosynthese in der Natur und ist völlig sicher und schmerzlos. Der Laserstrahl durchdringt selbst tiefere Unterhautschichten und wirkt so als heilsame Biostimulation direkt auf den Stoffwechsel im Bindegewebe. Dies führt zur rasanten Regeneration des Hautgewebes, zur Stimulation des Immunsystems, zur Forcierung der Zellteilung und zur Aktivierung bestimmter Abwehrmoleküle.

Viele Krankheiten entstehen durch einen Mangel an natürlichem Sonnenlicht. Diese benötigte Licht-Energie wird in den 5.000 Miliarden Körperzellen gespeichert. Photonen (Lichtteilchen) treiben diese Zellkraftwerke (Adenosintriphosphate) an. Verliert die Körperzelle Energie, die nicht zeitgleich wieder ersetzt wird, führt dies allmählich zur Schädigung und letztendlich zum Tod der Zelle. Auch geschädigte Sinneszellen im Ohr können sich durch die konzentrierte Zufuhr von Lichtenergie schneller regenerieren. Das rote Licht (650nm) ist dafür am besten geeignet, da es am tiefsten in den Körper eindringen kann.


Das Tinitus-Zubehör (TinniTool) von ADiSMa wird genau auf diesem Prinzip aufgebaut. Die Entwicklung ist jetzt in der letzten Prototyp-Phase und wird zur Zeit noch bei der medizinischen Kontrollstelle geprüft. Die ersten Lieferungen sind voraussichtlich in 6 Monaten geplant. Aus patentrechtli-chen Gründen ersehen Sie noch kein Original-Foto des Produktes. Die vereinfachte Form (siehe Bild) des Prinzips ist es, mittels einer ausgeklügelten Fiberglasleitung die benötigte Energie konzentriert vom Softlaser auf die erkrankte Stelle zu projizieren.

Behandlungsmöglichkeiten: In Verbindung mit dem ADiSMa Tinitus-Zubehör können Innenohrerkrankungen wie Ohren-sausen (Tinitus), Hörverzerrung, Druck im Ohr, Schwindel und teilweise auch Schwerhörigkeit behandelt werden.Im allgemeinen eignet sich der ADiSMa Medic Laser auch zur Behandlung von Herpes, Falten, Akne, Narben, Ekzeme, Wunden, Hämatome, Arthritis, Zerrungen, Entzündungen, Gicht, Distorsionen, Pusteln und Abszesse.Wird der ADiSMa Medic Laser zur Laser-Akupunktur verwendet, so können selbst Allergien, Erkältungen, Sodbrennen, Kopfschmerzen, Reisekrankheit und vieles mehr behandelt werden.Jede Behandlungsmöglichkeit wird in einem beiliegenden Ratgeber gut verständlich und aus-führlich erklärt.

Technische Daten:
Leistung: 5 mW
Wellenlänge: 650 nm
Behandlungszeit für Innenohrerkrankungen: ca. 20 Minuten pro Tag
Allgemeine Behandlungszeit pro ø2cm: ca. 3-4 Min.
Haut-Eindringung: ca. 1,6 cm
Strahlenstreuung: 17° divergent
Laserschutzklasse: 3 A
Prüfung + Forschung: CE + LGA
Batteriebetrieb: 2 x 1,5V (LR03 AAA)

Zubehör (inbegriffen):
  • Metall-Etui
  • Batterien 2 x 1.5 V (AAA)
  • Bedienungsanleitung
  • ausführlicher Ratgeber

Flavio Sardo | pte.online

Weitere Berichte zu: ADiSMa Innenohrerkrankung Laser Medic Softlaser

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Neues Verfahren bringt komplex geformte Verbundwerkstoffe in die Serie
23.01.2017 | Evonik Industries AG

nachricht Fraunhofer-Institute entwickeln zerstörungsfreie Qualitätsprüfung für Hybridgussbauteile
19.01.2017 | Fraunhofer IFAM

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie

Vom Feld in die Schule: Aktuelle Forschung zu moderner Landwirtschaft für den Unterricht

23.01.2017 | Bildung Wissenschaft

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten