Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Zukunft des Automobils – elektrifiziert und automatisiert

18.07.2013
Bezahlbare Technologien in der Elektromobilität und teilautomatisiertes Fahren sind zwei der Diskussionsschwerpunkte beim 16. internationalen Kongress „Elektronik im Fahrzeug“ am 16. und 17. Oktober 2013 in Baden-Baden

Der Einsatz von Elektronik im Fahrzeug ist sehr vielfältig: Sie ermöglicht kostengünstige und emissionsarme Elektromobilität, steigert die Sicherheit durch intelligente Assistenzsysteme und bietet Komfort aufgrund zunehmender Vernetzung des Fahrzeuges.

Diese und weitere innovative Entwicklungen diskutieren Entscheider und Spezialisten von Fahrzeugherstellern, Lieferanten und Dienstleistern beim 16. internationalen Kongress „Elektronik im Fahrzeug“ am 16. und 17. Oktober 2013 in Baden-Baden.

Kongressleiter Dr.-Ing. Wolfgang Runge betont die zentrale Bedeutung des etablierten Kongresses für die Automobilbranche: „Seit vielen Jahren wird hier nicht nur über Innovationen berichtet, sondern es werden Trends gesetzt und für die Automobilindustrie wesentliche Entscheidungen vorbereitet.“ Das hohe Innovationspotenzial im Bereich des teilautomatisierten Fahrens ist in diesem Jahr ein Schwerpunktthema des Kongresses. Experten der führenden OEMs diskutieren technische und gesellschaftliche Faktoren zur globalen Einführung hochautomatisierter Fahrfunktionen ab 2020. Darüber hinaus nimmt im Bereich der automobilen Lichttechnik die Bedeutung von innovativen Fahrerassistenzsystemen zu. Auch hierzu tauschen sich die Experten auf der Veranstaltung der VDI Wissensforum GmbH aus.

China als Partnerland der Automobilindustrie und als Herausforderung am Markt ist ein weiteres zentrales Thema des Kongresses. In einem Plenarvortrag referiert Dr. Minghui Liu von der China FAW Corporation über die Elektrifizierung als wichtigen Trend in der chinesischen Automobil-Technologie. Passend zu diesem Thema findet am Vortrag des Kongresses, dem 15. Oktober 2013, ein Einführungstag zu Faktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit China statt.

Mehr elektrisch angetriebene Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, ist weiterhin eine große Herausforderung für die deutsche Fahrzeug- und Zulieferindustrie. Um dieses Ziel zu erreichen, muss sie technisch realisierbare und kostengünstige Lösungen finden. Rémi Bastien präsentiert in seinem Plenarvortrag praxisnah das Geschäftsmodell von Renault für bezahlbare Elektrofahrzeuge. „Der Stand der Technik und das Bekenntnis zur Elektromobilität wird eindrucksvoll auf dem Kongress verdeutlicht“, so Runge.

Wie sich Bordnetze modular konzipieren lassen und welchen Einfluss neue Entwicklungen wie beispielsweise Automotive Ethernet auf die Architektur des Fahrzeuges haben, sind weitere Fragen, die Fachleute in Baden-Baden thematisieren. Sie diskutieren ebenfalls Wege, um die Konnektivität im Fahrzeug zu nutzen und umzusetzen oder um durch den Einsatz von HTML5 das Angebot an mobilen Diensten zu erweitern. Darüber hinaus tauschen sie sich zur Wertschöpfung durch Softwareentwicklung aus. Weitere Vortragende kommen unter anderem von Continental, Ford, IAV, Robert Bosch, sowie Volkswagen und ZF Friedrichshafen.

Dass Elektromobilität bereits Teil der Realität des Automobilbaus ist, zeigen über 30 E- und Hybridfahrzeuge, die vor Ort für die Teilnehmer des Kongresses für Testfahrten bereitstehen. Unter ihnen sind beispielsweise die neuesten Modelle von Audi, BMW, Daimler und Porsche.

Ein Einführungstag am 15. Oktober 2013 bietet Wissensgrundlagen zu Datenbussystemen in Kraftfahrzeugen sowie zu modernen Assistenzsystemen. Beim Vertiefungstag am 18. Oktober 2013 können die Teilnehmer weitere Informationen zu Mikrocontrollern, Embedded Software Engineering und zur Qualitätssicherung für Halbleiter erhalten.

Die VDI Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (VDI FVT) ist fachlicher Träger der Veranstaltung.

Anmeldung und Programm unter www.elektronik-im-fahrzeug.de oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Über das VDI Wissensforum
Das VDI Wissensforum mit Sitz in Düsseldorf gehört zur Unternehmensgruppe des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und ist seit mehr als 50 Jahren der führende Weiterbildungsspezialist für Ingenieure, für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Es vermittelt das Wissen aus allen automobilrelevanten Technikdisziplinen und bietet eine umfassende Themenvielfalt rund um die Fahrzeugindustrie. Fragen zu aktuellen Antriebsaggregaten, zur Fahrzeugelektronik und Fahrerassistenzsystemen stehen im Fokus neben Themen wie Anforderungen zur Fahrzeugsicherheit, Komfortoptimierung oder auch Lösungen zur CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit des Automobils. Das Unternehmen bietet eines der größten Automobilindustrie-Netzwerke mit weltmarktführenden Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern sowie international renommierten Wissenschaftlern. Die Veranstaltungen des VDI Wissensforums sind unverzichtbar für die Automobilindustrie.

Jennifer Rittermeier | VDI Wissensforum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.elektronik-im-fahrzeug.de
http://www.vdi-wissensforum.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt
23.01.2017 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

nachricht Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen
20.01.2017 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie