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Zeitungskongress 2010: Die digitale Revolution und die Zeitung

17.09.2010
Forum Chefredakteure und prominent besetzte Podien
Mehr als 500 Gäste in Essen erwartet

Die digitale Revolution und ihre Auswirkungen auf die Zeitungsbranche stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Zeitungskongresses, zu dem der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am 20. und 21. September 2010 nach Essen einlädt.

Gesellschaftliche und politische Themen bestimmen den ersten Kongresstag. BDZV-Präsident Helmut Heinen eröffnet die Veranstaltung, zu der gut 500 Teilnehmer aus Verlagen, Politik, Wirtschaft und Kultur in Essen erwartet werden. Bei dem Podiumsgespräch "Der Preis des Internets", das von Frank Plasberg moderiert wird, diskutieren Peter Boudgoust, Vorsitzender der ARD, Stuttgart; Mercedes Bunz, Online-Journalistin, London; der Verstandsvorsitzende der Axel Springer AG (Berlin), Matthias Döpfner; Frank Schirrmacher, Herausgeber "Frankfurter Allgemeine Zeitung"; sowie Max Stadler, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz.

Der Nachmittag des ersten Kongresstags steht unter dem Rubrum "Zeitung, Politik, Kirche: Opfer oder Retter unserer Gesellschaft?" Bundestagspräsident Professor Norbert Lammert wird dabei auf die Rolle der Zeitungen in einer sich verändernden Gesellschaft eingehen.

Im Anschluss diskutieren Tissy Bruns, Chefkorrespondentin "Der Tagesspiegel", Berlin; Ulrich Fischer, Landesbischof Evangelische Landeskirche in Baden, Karlsruhe; Stephan Grünewald, Geschäftsführer rheingold Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen, Köln; BDZV-Präsident Helmut Heinen und Professor Norbert Lammert über Gegenwart und Zukunft großer Institutionen. Vor dem festlichen Empfang auf der "Zeche Zollverein" entscheiden die Chefredakteure der BDZV-Mitgliedszeitungen über den Sieger des erstmals vom BDZV gestifteten Bürgerpreises der deutschen Zeitungen. Dabei stehen 34 regionale und nationale Projekte und Persönlichkeiten zur Wahl.

Beim Fachkongress am 21. September berichtet die Chefredakteurin
(Europa) des "Wall Street Journals", Patience Wheatcroft, über die Digitalstrategie ihres Hauses und gibt erste Einschätzungen zum Erfolg der neu errichteten Paid-Content-Schranke der zur News Corp. gehörenden Zeitungsmarke. Mit einem Novum wartet der zweite Teil des Fachtags auf. Erstmals finden parallel das Forum Chefredakteure und das Forum Märkte statt. Beim letztgenannten stehen junge Zielgruppen und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Verlagen im Mittelpunkt.

BDZV-Vizepräsident Hans Georg Schnücker stellt darin eine beim Institut für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegebene Studie über das Mediennutzungsverhalten von Jugendlichen sowie die geplanten Aktivitäten des Verbands in diesem Bereich vor. Über mögliche Kooperationen und Allianzen der Zeitungshäuser wird zuvor Alexander Kahlmann von der Unternehmensberatung Schickler berichten.

Zeitgleich erörtern die Redaktionschefs Deutschlands, ob auch mit weniger Ressourcen mehr Qualität in den Zeitungen generiert werden kann. Den Auftakt dazu gibt Professor Claudia Mast von der Universität Hohenheim, die nach 2006 und 2008 zum dritten Mal deutschlandweit Chefredakteure über "die publizistische Geschäftsidee der Zeitungen" befragt hat. Über ihre Thesen debattieren: Wolfgang Büchner, Chefredakteur Deutsche Presse-Agentur, Berlin; Jan-Eric Peters, Chefredakteur Welt-Gruppe, Berlin; Ulrich Reitz, Chefredakteur "Westdeutsche Allgemeine Zeitung", Essen; Rolf Seelheim, Chefredakteur "Nordwest-Zeitung", Oldenburg und Uwe Vorkötter, Chefredakteur "Berliner Zeitung".

Hans-Joachim Fuhrmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.bdzv.de/

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