Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wege aus dem energetischen Sanierungsstau

28.07.2010
Wie können maßgeschneiderte Konzepte zur Aktivierung von Eigenheimbesitzer/innen aussehen?

Zeit: Montag, 8. November 2010, ganztägig
Ort: Kalkscheune, Johannisstr. 2, 10117 Berlin
Veranstalter: Hochschule Lausitz, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)

Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland liegen große Energieeinsparpotenziale brach. Mit den Meseberger Beschlüssen hat die Bundesregierung 2007 einen groß angelegten Versuch gestartet, auch die Potenziale im Gebäudebereich zu bergen. Dennoch werden weiterhin viele Sanierungsanlässe nicht zur Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung genutzt. Angesichts aktueller Mittelkürzungen der Förderprogramme stellt sich die Frage, ob die ambitionierten Klimaschutzziele noch erreicht werden können.

Gerade in Zeiten knapper Kassen müssen die Instrumente des Klimaschutzes immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden. Hierzu will die Konferenz einen Beitrag leisten und geht folgenden Fragen nach:

► Gelingt es schnell genug, die Eigenheime energetisch fit zu machen? Müssen wir dafür eher in der Breite fördern und dabei vergleichsweise niedrige energetische Standards in Kauf nehmen oder bedarf es einer Förderung von energetisch anspruchsvollen Sanierungen auf hohem Niveau (Spitzenförderung)?

► Welche Zielgruppen unter den Eigenheimbesitzer/innen sind für das Thema Energieeffizienz besonders aufgeschlossen? Wie können diese Gruppen angesprochen werden, damit die vorhandenen Energiesparpotenziale besser erschlossen werden?

► Bedarf das Ordnungsrecht einer weiteren Anschärfung? Brauchen wir neue Finanzierungsinstrumente wie das Contracting? Sind rechtliche Vorschriften, finanzielle Anreize sowie Informations- und Beratungsangebote optimal aufeinander abgestimmt? Wie können Konzepte zur Aktivierung von Eigenheimbesitzer/innen maßgeschneidert zugeschnitten werden?

Die Konferenz richtet sich an Fachleute und Multiplikatoren aus Politik und Verwaltung, aus Unternehmen und Verbänden (z. B. Finanzierung, Energieberatung, Hersteller, Handwerk) sowie Wissenschaft und Forschung.

Die Konferenz bildet den Abschluss des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes Energieeffiziente Sanierung von Eigenheimen(ENEF-Haus), in dessen Rahmen seit April 2008 der Frage nachgegangen wird, wie die energetische Sanierungsquote von Ein- und Zweifamilienhäusern erhöht werden kann. Zentrale Forschungsergebnisse umfassen eine Zielgruppenanalyse der Eigenheimbesitzer/innen, eine Analyse des wirtschaftlich aktivierbaren Sanierungspotenzials sowie eine Analyse und Empfehlungen zur Verbesserung der politischen und kommunikativen Instrumente, die auf die Sanierungsquote zielen.

Weitere Informationen und Veröffentlichungen des Projekts finden Sie unter www.enef-haus.de.

Kontakt für Rückfragen:
Richard Harnisch
Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) GmbH, gemeinnützig
Tel. +49–30–884594-16
Fax +49–30–8825439
kommunikation@ioew.de

Richard Harnisch | IOEW
Weitere Informationen:
http://www.enef-haus.de
http://www.ioew.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie