Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Web 2.0-Kochbuch fürs eGovernment

10.05.2010
Auf der Kongressmesse Neue Verwaltung in Leipzig am 18. und 19. Mai informiert das Fraunhofer ISST Fachbesucher mit einem »Web 2.0 Kochbuch« über neue Entwicklungen im eGovernment. Bereits vorab bietet der dritte Band der White Paper-Reihe »Semantische Interoperabilität« einen aktuellen Einblick in die eGovernment-Forschung.

Zu viele Köche verderben den Brei – was in der Küche richtig ist, stellt auch IT-Manager zunehmend vor Probleme. Denn je mehr Technologien und Konzepte in den Datenaustausch eingebunden werden, desto leichter entsteht unverträgliche IT-Kost.

Mit dem Vortrag »Web 2.0 Kochbuch für die öffentliche Verwaltung« geben Forscher vom Fraunhofer ISST und IAO auf der Kongressmesse Neue Verwaltung Einblicke, wie die öffentliche Verwaltung das Phänomen »Web 2.x« systematisch und produktiv einsetzen kann, ohne bloß einen Technikhype aufzuwärmen.

Auch in weiteren Vorträgen über «Erfahrungen mit Datenschutz-konformen Architekturkomponenten« sowie »Kontrollierte Vokabularien« bieten ISST-Forscher Einblicke in den Stand der anwendungsorientierten eGovernment-Forschung. Interessenten steht das Fraunhofer ISST am Stand des Fraunhofer eGovernment-Zentrums für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Lutz Nentwig, Gruppenleiter eGovernment beim Fraunhofer ISST:
»In der realen eGovernment-Welt gibt es unzählige eGovernment-Services, die mit Web 2.0 Elementen nach dem Grundsatz ‚trial-and-error’ weiterentwickelt werden. Was fehlt ist eine Art ‚Kochbuch’ für Entscheider und Betreiber, das wissenschaftlich fundiert und für Praktiker einfach anwendbar beschreibt, mit welchen Zutaten in welcher Kombination man welches Ergebnis erreichen kann.«
COMPARC insight von Fraunhofer ISST
Um insbesondere leitenden Mitarbeitern schon vorab einen Einblick in aktuelle Forschungsthemen zu bieten, veröffentlicht das Fraunhofer ISST eine vierteilige White Paper-Reihe zum Thema »Semantische Interoperabilität«. Im Zentrum des aktuellen Bands 3 »Qualitätssicherung von Spezifikationen« stehen Eigenschaften, die IT-Systeme aufweisen müssen, um an einem Datenaustausch ohne inhaltliche Missverständnisse teilzunehmen. Im Rahmen von COMPARC insight gibt das Fraunhofer ISST Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten und Studien des »Competence Center for Processes and Architectures« (COMPARC), einem Entwicklungs- und Demonstrationslabor für prozessorientierte Architekturen.

Besuchen Sie uns am 18. und 19. Mai auf der Kongressmesse Neue Verwaltung im Congress Center Leipzig.

Foren:
A01 Kollaboration und Vernetzung in der Verwaltung
Dienstag, 18. Mai, 12.30-14.00 Uhr
»Kontrollierte Vokabularien: Was kommt nach Codelisten?«
Andreas Billig, Fraunhofer ISST
B01 Forum Fraunhofer Gesellschaft Verwaltungshandeln 2.0
Dienstag, 18. Mai, 12.15-13.45 Uhr
»Web 2.0 Kochbuch für die öffentliche Verwaltung«
Lutz Nentwig, Fraunhofer ISST/ Norbert Fröschle, Fraunhofer IAO
H04 Architekturen und Komponenten der IT-Sicherheit
Mittwoch, 19. Mai, 09.15 - 10.45
Saal Moderation: Lutz Nentwig, Fraunhofer ISST
»Datenschutzkonforme Architekturkomponenten – Erfahrungsbericht«
Holger Kurrek, Fraunhofer ISST

Niklas Reinhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.isst.fraunhofer.de/SIE-Whitepaper
http://www.neue-verwaltung.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften