Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Was bedeutet Gesundes Altern? Wissenschaftler tagen auf interdisziplinärem Symposium in Mannheim

11.02.2015

Vom 25.-26. Februar 2015 richtet der Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing am ZEW Mannheim das Symposium „Better understanding Healthy Ageing: A trans- an interdisciplinary research approach“ aus. Zum ersten Mal treffen sich rund 100 Wissenschaftler zum interdisziplinären Austausch in Mannheim, um über Fragen des gesunden Alterns und des demographischen Wandels zu diskutieren.

Thematisch schlägt das Symposium einen weiten Bogen über alle vertretenen Disziplinen: Beeinflusst ein gesunder Lebensstil auch die kognitive Leistungsfähigkeit? Wie wirkt sich eine ausgewogene Ernährung auf die Gesundheit von Senioren aus? Welche therapeutisch nutzbaren Ansätze gibt es, um die Gesundheit im Alter zu verbessern? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen haben Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensstil im Alter?

Auf dem Symposium des LFV Healthy Ageing treffen sich Wissenschaftler aus Biomedizin, Kognitions- und Neurowissenschaften, Psychologie, Raumplanung, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften, um diesen Fragen nachzugehen.

Neben Vorträgen und Arbeitssitzungen wird es am Abend des 25.2.2015 eine Podiumsdiskussion zu dem Thema „Auswirkungen des demographischen Wandels auf Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft“ geben. Nach Grußworten von Prof. Dr. Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, und Prof. Dr. Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), werden die Podiumsteilnehmer fächerübergreifend über Fragen des demographischen Wandels diskutieren.

So wird Prof. Dr. Björn Schumacher, CECAD Köln, den genetischen Einfluss auf das biologische Altern beleuchten. Dr. Alexander Spermann vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, wird sich der wirtschaftlichen Seite und den Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Personalpolitik der Unternehmen widmen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem ersten Symposium des LFV Healthy Ageing die interdisziplinäre Alternsforschung entscheidend voranbringen können“, freut sich Prof. Dr. Lenhard Rudolph, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Altersforschung, Jena.

„Das Symposium wird nicht nur Projekte und Arbeitsgruppen innerhalb des Verbundes stärken, sondern wirkt auch in zahlreiche nationale und internationale Forschungseinrichtungen. Das bemerken wir an den vielen Teilnehmern aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland und Europa“, ergänzt Prof. Dr. Jean Krutmann, Direktor am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf und zusammen mit Rudolph Sprecher des Verbundes.

Im Alter frei von Krankheiten und körperlichen Einschränkungen zu leben, mit einem hohen Grad an individuellem und sozialem Wohlbefinden sowie wirtschaftlich mit einer existenzsichernden Perspektive sollte in industrialisierten Ländern ein erreichbares Ziel für alle sein. Healthy Ageing (Gesund Altern) stellt die Gesellschaft vor dem Hintergrund des demographischen Wandels aber vor immer größere Herausforderungen. Der LFV Healthy Ageing stellt sich dieser Herausforderung interdisziplinär auf wissenschaftlicher Ebene.

Kontakt:
Astrid van der Wall
Koordinatorin LFV Healthy Ageing
Leibniz-Institut für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI)
Tel.: 03641 / 65 63 14
avanderwall@fli-leibniz.de

Der Leibniz-Forschungsverbund Healthy Ageing
Im Leibniz-Forschungsverbund (LFV) Healthy Ageing kooperieren 20 Institute der Leibniz-Gemeinschaft. Dazu kommen assoziierte Mitglieder aus renommierten Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Ziel des Verbundes ist es, die Ursachen des Alterns interdisziplinär auf allen Ebenen zu erforschen. Daraus werden Anpassungsstrategien entwickelt und validiert, die Gesundes Altern nachhaltig fördern. Beteiligt sind Biomediziner, Psychologen, Kognitions- und Neurowissenschaftler, Raumplaner und Wirtschaftswissenschaftler. Prof. Dr. K. Lenhard Rudolph – Leibniz-Institut für Altersforschung Jena (FLI) – und Prof. Dr. Jean Krutmann – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung Düsseldorf (IUF) – leiten gemeinsam als Sprecher den Verbund.
www.leibniz-healthy-ageing.de 

Das ZEW
Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim ist eines der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mit hoher internationaler Reputation. Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Der übergreifende Forschungsleitgedanke am ZEW ist die ökonomische Analyse funktionstüchtiger Märkte und Institutionen in Europa. Bei seiner Forschungsarbeit verfolgt das Institut einen methodischen Pluralismus mit einem Schwerpunkt auf der mikroökonomischen und mikroökonometrischen Forschung. Das ZEW ist offen für interdisziplinäre Perspektiven und Kooperationen. Derzeit arbeiten rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ZEW, von denen zwei Drittel wissenschaftlich tätig sind.
www.zew.de

Weitere Informationen:

http://www.leibniz-healthy-ageing.de
http://www.zew.de

Astrid van der Wall | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 48V im Fokus!
21.05.2018 | Haus der Technik

nachricht „Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn
18.05.2018 | Universität Paderborn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics