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UFZ-Wissenschaftler auf UN-Gipfel Rio+20

13.06.2012
Nachhaltiges Wirtschaften und der Wert der biologischen Vielfalt sind die beiden Themen, mit denen das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) beim UN-Gipfel Rio+20 vertreten sein wird.

Vom 16. bis 19. Juni 2012, also im direkten Vorfeld der Rio+20-Konferenz, treffen sich auf Einladung der Internationalen Gesellschaft für Ökologische Ökonomie in Rio de Janeiro mehr als 1000 WissenschaftlerInnen aus über 70 Ländern zur ISEE 2012 Conference.

Im Fokus der Diskussionen stehen vor allem Themen von Rio+20, wie etwa Green Economy und Governance. Das UFZ wird mit fünf Wissenschaftlern aus verschiedenen Departments vertreten sein und Projekte aus dem Bereich der ökologischen Ökonomie zur Diskussion stellen. Einige von ihnen werden im Anschluss auch am UN-Gipfel teilnehmen.

Der Wert der biologischen Vielfalt steht vom 15. bis 20. Juni 2012 im Mittelpunkt verschiedener Veranstaltungen auf dem UN-Gipfel in Rio. Das UFZ war vom Umweltprogamm der Vereinten Nationen (UNEP) mit der wissenschaftlichen Koordination der globalen Studie „The Economics of Ecosystems and Biodiversity“ (TEEB) betraut und ist in die verschiedenen Veranstaltungen zu TEEB in Rio eingebunden. Das Projekt wurde 2007 ins Leben gerufen, um den bedrohlichen und massiven Verlusten von biologischer Vielfalt (Biodiversität) zu begegnen.

TEEB soll weltweit den ökonomischen Nutzen von Biodiversität sichtbar machen, die wachsenden Kosten verdeutlichen, die durch Verluste von Biodiversität und intakten Ökosystemen hervorgerufen werden, und ist interdisziplinär ausgerichtet. An der Schnittstelle zwischen natur- und sozialwissenschaftlichem Wissen wollen die Experten Optionen für Maßnahmen und Handlungen für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft entwickeln. Mit seinem derzeit laufenden Projekt GLUES (Global Assessment of Land Use Dynamics, Greenhouse Gas Emissions and Ecosystem Sevices) bedient das UFZ ein weiteres brisantes Thema: Untersucht werden Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der limitierten Resource Land. Durch die wissenschaftliche Begleitung verschiedener internationaler Projekte setzt GLUES regi¬onale Bezüge in einen globalen Kontext.

Tilo Arnhold

Links:
ISEE 2012 Conference - Ecological Economics and Rio+20: Challenges and Contributions for a Green Economy:

http://www.isee2012.org/

TEEB - Die globale Studie zur Ökonomie von Ökosystemen und Biodiversität:
http://www.teebweb.org & http://www.ufz.de/teeb
TEEB @ RIO+20:
http://www.teebweb.org/InformationMaterial/TEEBUpdates/tabid/1137/Default.aspx
Rio+20 - United Nations Conference on Sustainable Development:
http://www.uncsd2012.org/rio20/index.html
“Schwedisch-deutsche Masterkombi” Porträt im aktuellen UFZ-Newsletter (S. 7)
http://www.ufz.de/export/data/global/35200_UFZ_Newsletter_jun12_WEB.pdf


Weitere Informationen:
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
PD Dr. Irene Ring
http://www.ufz.de/index.php?de=1661
Johannes Förster, Msc.
http://www.ufz.de/index.php?en=22322
Christian Klassert
http://www.ufz.de/index.php?de=21310
oder über
Tilo Arnhold (UFZ-Pressestelle)
Telefon: 0341-235-1635
www.ufz.de/index.php?de=640

Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg 1000 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.
http://www.ufz.de/

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit über 33.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

http://www.helmholtz.de

Tilo Arnhold | UFZ News
Weitere Informationen:
http://www.ufz.de/index.php?de=640

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