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Überalterung, Landflucht und Migration in Deutschland und Polen

14.10.2013
Tagung im „Jahr der Demographischen Chancen“ an der Europa-Universität Viadrina

Geringe Geburtenraten, steigende Lebenserwartungen und Einwanderung in europäische Ballungsräume – Alarmierende Themen in Deutschland und Polen gleichermaßen. Was die Menschen beider Länder aus der Geschichte ihrer Nachbarschaft lernen können, wie die Situation dies- und jenseits der Oder interpretiert wird und welche Szenarien in Polen und Deutschland diskutiert werden, thematisiert die Tagung „Demographischer Wandel in Polen, Deutschland und Europa.

Geschichte, Verflechtungen und neue Forschungsperspektiven“ am Donnerstag, dem 24. Oktober, ab 13.00 Uhr (Einlass 11.30 Uhr) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Logensaal, Logenstr. 11-12.

Gäste sind herzlich willkommen.
Anmeldungen bis 18. Oktober an: klodnicki@europa-uni.de
In drei Panels diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, den USA und Polen: Um 13.30 Uhr eröffnet Prof. Tara Zahra (University of Chicago) die historische Perspektive von Migration mit einem Vortrag zum Thema „Emigration, Return Migration and the Remaking of East Central Europe, 1918-1948“. Im zweiten Panel widmet sich Dr. Lukasz Krzyzowski (AGH Krakau) mit einem Vortrag „Polnische Migranten und ihre alten Eltern. Moralische Dilemma im transnationalen Pflegesystem“ der aktuellen Dimension von Migration zwischen Deutschland und Polen.

Im dritten Panel hinterfragt Loring Sittler (Generali Stiftung) mit seinem Vortrag zum Thema „Ein ganz neues Bild vom Alter. Konzeption und Ergebnisse der ,Generali Altersstudie 2013’ das Negativbild einer „überalterten“ Gesellschaft.

Die Veranstaltung findet in deutscher, polnischer und englischer Sprache statt.

Eine Veranstaltung des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien (ZiP) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) in Kooperation mit dem West-Institut Posen und der Stiftung für das Collegium Polonicum im Jahr der demographischen Chancen.

Das Projekt wird aus Mitteln des „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung“ und der „Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit“ kofinanziert.

Weitere Informationen und Programm unter: www.europa-uni.de/zip

Weitere Informationen:
Europa-Universität Viadrina
Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 (0)335 – 5534 4515
presse@europa-uni.de

Michaela Grün | idw
Weitere Informationen:
http://www.europa-uni.de
http://www.europa-uni.de/zip

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