Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tagung zur Diagnostik von Muskelerkrankungen

12.04.2011
Hengstberger-Symposion beschäftigt sich mit neuen Methoden der Bildgebung

Mit neuen Methoden der Bildgebung von Muskelerkrankungen beschäftigt sich ein Hengstberger-Symposion, das vom 15. bis 16. April 2011 im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (IWH) stattfindet.

Zu der Tagung werden rund 30 Experten verschiedener Fachrichtungen erwartet, um über neue Möglichkeiten radiologischer Diagnostik zu diskutieren sowie gemeinsam innovative Studien und klinische Anwendungen zu entwickeln. Mit Vorträgen vertreten sind neben Radiologen und Medizinphysikern unter anderem auch Biologen und Neurologen aus dem In- und Ausland.

„Bei der Aufarbeitung von Muskelerkrankungen spielt die Bildgebung bislang eine eher untergeordnete Rolle. Das liegt vor allem daran, dass die Standardtechniken nur die Morphologie beurteilen können. Dies reicht zwar aus, um beispielsweise ein muskuläres Hämatom gut darzustellen, pathophysiologische Zusammenhänge können aber nicht ausreichend dargestellt werden“, erläutert der Radiologe Dr. Erick Amarteifio vom Universitätsklinikum Heidelberg, der gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Marc-André Weber und dem Medizinphysiker Dr. Armin Nagel vom Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg die Tagung durchführt. Allerdings konnten in den letzten Jahren, so die Forscher, durch die Implementierung neuer funktioneller und moderner Techniken Fortschritte in der Bildgebung von Muskelerkrankungen erzielt werden, etwa im Bereich Magnetresonanztomographie und Ultraschall.

Auf dem Hengstberger-Symposion sollen der Stand der Forschung und offene Fragen bei Muskelerkrankungen auf verschiedenen Ebenen – von der Zellbiologie bis zur Ganzkörpervolumenbildgebung – aus der Perspektive verschiedener Fachrichtungen beleuchtet werden. Zudem geht es darum, gemeinsam Forschungs- und Therapieansätze zu diskutieren, um interdisziplinäre Studienkonzepte zu entwickeln und um möglichst schnell den Patienten klinische Anwendungen anbieten zu können. „Die enorme technologische Entwicklung und die sich nun eröffnenden Möglichkeiten moderner Bildgebung zur Visualisierung und Quantifizierung von Muskelerkrankungen könnten die muskuläre Diagnostik und Therapie in den nächsten Jahren revolutionieren“, so die Veranstalter der Heidelberger Tagung.

Dr. Erick Amarteifio, Prof. Dr. Marc-André Weber und Dr. Armin Nagel gehören zu den Hengstberger-Preisträgern 2010. Der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis wird jährlich an drei Nachwuchswissenschaftler oder Wissenschaftlerteams der Universität Heidelberg vergeben. Mit der Preissumme von 12.500 Euro erhalten junge Forscher die Möglichkeit, ein interdisziplinäres wissenschaftliches Symposion im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg durchzuführen. Die diesjährige Bewerbungsfrist endet am 1. Mai 2011. Weitere Informationen können im Internet unter www.iwh.uni-hd.de/hengstberger abgerufen werden.

Kontakt:
Dr. Erick Amarteifio
Abt. Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Universitätsklinikum Heidelberg
Telefon (06221) 422583
erick.amarteifio@med.uni-heidelberg.de
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Marietta Fuhrmann-Koch | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-heidelberg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Hengstberger-Symposium zur Sternentstehung
19.06.2018 | Universität Heidelberg

nachricht LymphomKompetenz KOMPAKT: Neues vom EHA2018
19.06.2018 | Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Überdosis Calcium

Nanokristalle beeinflussen die Differenzierung von Stammzellen während der Knochenbildung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Basel haben einen Hauptschalter für die Regeneration von Knochengewebe identifiziert....

Im Focus: Overdosing on Calcium

Nano crystals impact stem cell fate during bone formation

Scientists from the University of Freiburg and the University of Basel identified a master regulator for bone regeneration. Prasad Shastri, Professor of...

Im Focus: AchemAsia 2019 in Shanghai

Die AchemAsia geht in ihr viertes Jahrzehnt und bricht auf zu neuen Ufern: Das International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Shanghai, China statt. Gleichzeitig erhält die Veranstaltung ein aktuelles Profil: Die elfte Ausgabe fokussiert auf Themen, die für Chinas Prozessindustrie besonders relevant sind, und legt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Innovation.

1989 wurde die AchemAsia als Spin-Off der ACHEMA ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der sich damals noch entwickelnden Iindustrie in China zu erfüllen. Seit...

Im Focus: AchemAsia 2019 will take place in Shanghai

Moving into its fourth decade, AchemAsia is setting out for new horizons: The International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production will take place from 21-23 May 2019 in Shanghai, China. With an updated event profile, the eleventh edition focusses on topics that are especially relevant for the Chinese process industry, putting a strong emphasis on sustainability and innovation.

Founded in 1989 as a spin-off of ACHEMA to cater to the needs of China’s then developing industry, AchemAsia has since grown into a platform where the latest...

Im Focus: Li-Fi erstmals für das industrielle Internet der Dinge getestet

Mit einer Abschlusspräsentation im BMW Werk München wurde das BMBF-geförderte Projekt OWICELLS erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde eine Li-Fi Kommunikation zu einem mobilen Roboter in einer 5x5m² Fertigungszelle demonstriert, der produktionsübliche Vorgänge durchführt (Teile schweißen, umlegen und prüfen). Die robuste, optische Drahtlosübertragung beruht auf räumlicher Diversität, d.h. Daten werden von mehreren LEDs und mehreren Photodioden gleichzeitig gesendet und empfangen. Das System kann Daten mit mehr als 100 Mbit/s und fünf Millisekunden Latenz übertragen.

Moderne Produktionstechniken in der Automobilindustrie müssen flexibler werden, um sich an individuelle Kundenwünsche anpassen zu können. Forscher untersuchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Hengstberger-Symposium zur Sternentstehung

19.06.2018 | Veranstaltungen

LymphomKompetenz KOMPAKT: Neues vom EHA2018

19.06.2018 | Veranstaltungen

Simulierter Eingriff am virtuellen Herzen

18.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rätselhaftes IceCube-Ereignis könnte von Tau-Neutrino stammen

19.06.2018 | Physik Astronomie

Automatisierung und Produktionstechnik – Wandlungsfähig – Präzise – Digital

19.06.2018 | Messenachrichten

Überdosis Calcium

19.06.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics