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Tag der Weltmaschine

18.11.2011
Der LHC live in München vom 23. bis 26. November 2011

Der Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf ist eines der größten je durchgeführten internationalen wissenschaftlichen Experimente. Forscher aus aller Welt arbeiten dort an elementaren Fragen der Physik.


Der ATLAS-Detektor des LHC während des Einbaus der Myon-Driftrohr-Kammern. Mit einem Durchmesser von 25 m und einer Länge von 46 m ist ATLAS (A Toroidal LHC ApparatuS) einer der größten und komplexesten Teilchendetektoren, die jemals gebaut wurden. Er misst die Spuren, die Energien und die Art der Teilchen, die bei den Kollisionen entstehen. © CERN


Blick auf den Innenradius des Hadronischen-Endkappen-Kalorimeters (HEC) des ATLAS-Detektors. Das HEC misst die Energie geladener und neutraler Teilchen. Jede der beiden Endkappen besteht aus 32 tortenstückförmigen Modulen mit je 40 Kupferplatten-Absorbern und 240 Elektroden. Die Auslesestruktur liegt in den Zwischenräumen zwischen den Platten. © CERN

Sie wollen wissen, was "die Welt im Innersten zusammenhält". Die LHC-Ausstellung im Max-Planck-Haus am Hofgarten in München bietet die einzigartige Gelegenheit, diese Forschung live zu erleben. Treffen Sie die Wissenschaftler und diskutieren Sie mit Ihnen über ihre Arbeit!

Was geschah beim Urknall? Warum besteht unsere Welt aus Materie und nicht aus Antimaterie? Woher haben Elementarteilchen ihre Masse? Nichts weniger als Antworten auf diese Fragen wollen Wissenschaftler am Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf finden. Bereits der Bau des Beschleunigers war ein Projekt der Superlative. Seit zwei Jahren finden dort nun Teilchenkollisionen und die damit verbundenen Messungen statt. Die Ergebnisse übertreffen alle Erwartungen: Fast eine Million Milliarden (1.000.000.000.000.000) Zusammenstöße haben die riesigen Messgeräte bisher registriert – die Forscher sind begeistert.

Der Jahrestag der ersten Kollisionen im LHC, der 23. November, wird von Physikern in ganz Deutschland als „Tag der Weltmaschine“ gefeiert. Die am ATLAS-Experiment des LHC beteiligten Münchner Forschungsinstitutionen haben dazu in diesem Jahr eine interaktive Ausstellung konzipiert, die vom 23. bis 26. November 2011 im Max-Planck-Haus in München für vier Tage einzigartige Einblicke in die aktuelle Forschung am Large Hadron Collider bietet.

Besucherinnen und Besucher erleben im nachgebauten Kontrollraum des ATLAS-Experiments anhand von Animationen und den live aus Genf übertragenen aktuellen Messdaten, wie die Physiker arbeiten. Original-Bauteile der Teilchen-Detektoren vermitteln einen Eindruck von der Größe und der Komplexität des Experiments. Vor allem aber bietet die viertägige Veranstaltung die einmalige Gelegenheit, direkt mit den Wissenschaftlern zu diskutieren, die aktuell am ATLAS-Experiment des LHC beteiligt sind und die am CERN ihre Forschungsprojekte planen und durchführen.

Öffnungszeiten der LHC-Ausstellung:
23. bis 26. November 2011
Mi, Do, Sa 9 – 18 Uhr
Fr 9 – 20 Uhr
Veranstaltungsort
Max-Planck-Haus am Hofgarten
Hofgartenstraße 8
80539 München
Ansprechpartner Silke Zollinger
Max-Planck-Institut für Physik, München
Telefon: +49 89 32354-292
Fax: +49 89 3226-704
E-Mail: silke.zollinger@mpp.mpg.de
Dr. Andrea Wegener
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft, München
Telefon: +49 89 2108-2354
Fax: +49 89 2108-1207
E-Mail: wegener@gv.mpg.de

Silke Zollinger | Max-Planck-Institut
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/4645835/Tag_der_Weltmaschine

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