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Siemens zeigt auf dem Deutschen Röntgenkongress 2011 seine Innovationen für Bildgebung und Befundung

30.05.2011
Siemens Healthcare präsentiert auf dem Deutschen Röntgenkongress (DRK) im Kongresszentrum in Hamburg seine jüngsten Innovationen im Bereich Bildgebung und IT.

Im Mittelpunkt steht das neue Bildgebungssystem Biograph mMR, das weltweit bisher einzige vollintegrierte MR- und PET-Ganzkörpersystem mit simultaner Aufnahmetechnik. Insbesondere in der Neurologie, Onkologie und Kardiologie kann das System neue Diagnosemöglichkeiten eröffnen. Das mobile, digitale Röntgensystem Mobilett Mira hat auf dem Röntgenkongress seine Deutschlandpremiere. Es ist mit einem kabellosen Detektor und einem besonders flexiblen Röntgenarm ausgestattet. Dadurch erhöht sich der Bedienkomfort für das Klinikpersonal. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Softwarelösung Syngo.share, ein vielseitig einsetzbares System für die gemeinsame Nutzung und Verteilung klinischer Bilder. Außerdem zeigt Siemens seine Lösungen im Bereich Niedrigdosis, die dem klinischen Personal dabei helfen, bei gleichbleibender Bildqualität die Strahlenbelastung in der Radiologie und der Nuklearmedizin zu senken. Darüber hinaus stellen Siemens-Berater das neue Beratungskonzept „Act on Radiology“ vor, das Kliniken und Praxen hilft, ihre klinischen Strukturen und Prozesse in der Radiologie zu bewerten und zu verbessern. Einen tieferen Einblick in die Technologien und Lösungen von Siemens erhalten die Besucher vor Ort in verschiedenen Symposien.

Highlights auf dem Deutschen Röntgenkongress

Das weltweit bisher einzige vollintegrierte MR- und PET-Ganzkörpersystem mit simultaner Aufnahmetechnik

Der Biograph mMR ist das bisher einzige vollintegrierte molekulare MR-Ganzkörpersystem mit simultaner Aufnahmetechnik. Das System besteht aus einem Magnetresonanztomografen (MR) mit integriertem Positronen-Emissions-Tomografen (PET). In dem neuen 3-Tesla-Hybrid-System ist es damit erstmals gelungen, gleichzeitig MR- und PET-Daten mit einem System zu erfassen.

Das System wurde entwickelt, um mithilfe der simultanen Aufnahme von MR- und PET-Daten die Möglichkeiten in der medizinischen Bildgebung zu erweitern. Während MR die Morphologie und Funktion eines Patienten aufnehmen kann, erkennt PET auch den Zellstoffwechsel (Metabolismus) im menschlichen Körper. Klinische Einsatzbereiche für das innovative System sieht Siemens vor allem bei der Erkennung von Krankheiten im Bereich der Neurologie, Onkologie und Kardiologie sowie in der Therapieplanung. In der Forschung könnte der Biograph mMR sowohl die Entwicklung neuer Biomarker als auch neuer Therapieansätze unterstützen. Siemens hat bereits einige Biograph mMR Systeme bei Kunden für die klinische Forschung installiert, beispielsweise im Universitätskrankenhaus Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, im Universitätsklinikum Tübingen und im Massachusetts General Hospital in Boston, USA.

Mehr Flexibilität beim Röntgen: Siemens präsentiert sein neuestes mobiles Röntgensystem mit kabellosem Detektor

Mit dem neuen Mobilett Mira bringt Siemens sein erstes mobiles digitales Röntgengerät mit einem kabellosen Detektor auf den Markt. Der Detektor übermittelt Bilddaten per W-LAN an ein integriertes Bildsystem und erleichtert insbesondere die Untersuchung von schwer kranken, bewegungseingeschränkten Patienten. Siemens hat für Mobilett Mira außerdem sein Röntgenarmsystem für das mobile Röntgen weiterentwickelt. Der neue Schwenkarm lässt sich nun sowohl nach oben und unten, als auch nach rechts und links bis zu 90 Grad auslenken und erhöht so den Bedienkomfort für das Klinikpersonal.

Syngo.share ergänzt Archivierungsportfolio von Siemens

Siemens zeigt auf dem DRK die Softwarelösung Syngo.share, ein vielseitig einsetzbares System für die gemeinsame Nutzung und Verteilung klinischer Bilder. Die Software ermöglicht Einrichtungen des Gesundheitswesens die effiziente Verwaltung und gemeinsame Nutzung klinischer Bilddaten – auch wenn diese nicht in Dicom-Formaten vorliegen. Dabei verbindet es gewissermaßen Abteilungsarchive virtuell – selbst über mehrere Standorte eines Krankenhauses hinweg. Der Arzt kann die Patientendaten und -aufnahmen über einen speziellen Bildviewer in unterschiedlichen Bildformaten betrachten. Während sich Krankenhäuser gewöhnlich auf die Akquisition und Archivierung medizinischer Bilddaten fokussieren, nimmt der Bedarf für ein effizientes Management und die Verteilung von Daten zwischen Akteuren im Behandlungsprozess zu. Syngo.share ermöglicht den einfachen Zugriff auf Bilddaten, zum Beispiel vom Arbeitsplatz des Arztes aus. Als Multimedia-Archiv genutzt, unterstützt es Datenformate wie JPEG oder AVI und erweitert so die Funktionalität bestehender PACS-Lösungen.

Neues Beratungsmodell „Act on Radiology“

Siemens präsentiert auf dem DRK erstmals sein neues Beratungsmodell „Act on Radiology“, das speziell auf die Prozessverbesserung in der Radiologie zugeschnitten ist. In Anlehnung an Modelle aus der Industrie bewertet dabei ein klinisches Expertenteam von Siemens den Reifegrad der Prozesse und Strukturen in der Radiologie. Auf Basis einer Datensammlung, die internationale Standards und das Wissen weltweit führender Kliniken und Praxen integriert, unterstützen die Siemens-Berater bei der Optimierung klinischer Abläufe mit dem Ziel einer messbar höheren Versorgungsqualität. Weitere „Act on“-Lösungen von Siemens sind „Act on Stroke“, das für die Behandlung von Schlaganfallpatienten konzipiert wurde, „Act on Acute Coronary Syndrome" (fokussiert auf die Abläufe rund um das akute Koronarsyndrom) und „Act on Heart Failure“ für die optimale Versorgung im Bereich Herzinsuffizienz.

Low Dose auf dem DRK

Bei den bildgebenden Verfahren Computertomografie, Radiografie, Fluoroskopie, Angiografie und Molekulare Bildgebung ist Siemens seit vielen Jahren Vorreiter in der Entwicklung von Technologien zur Dosisreduktion. Für seine radiologischen Geräte, die mit Röntgenstrahlen oder radioaktiven Markierungssubstanzen (Tracer) arbeiten, hat Siemens eine ganze Reihe an Technologien – die sogenannten Combined Applications to Reduce Exposure (Care) – entwickelt, mit denen sich bei gleichbleibender Bildqualität die Dosis deutlich senken lässt. Dieses Portfolio an Care (Combined Applications to Reduce Exposure)-Applikationen hat Siemens kontinuierlich erweitert:

Care Analytics ist das neue Mitglied eines umfassenden Portfolios an Care-Applikationen, die Ärzten helfen, die Röntgendosis zu reduzieren. Mit der neuen Anwendung lassen sich die Dosiswerte, die Patienten bei einer Untersuchung mit Computertomografen, Röntgen- und Fluoroskopiegeräten sowie Angiografiesystemen von Siemens erhalten haben, analysieren und auswerten. Care Analytics kann dadurch Ärzten und klinischem Personal helfen, zum Beispiel ihre Scan-Protokolle zu optimieren und Dosis sparender als bisher zu arbeiten. „Fast Care“ ist eine Technologie-Plattform von Siemens für CT-Scanner. Sie hilft dem klinischen Personal, CT-Untersuchungen schneller und effizienter als bisher durchzuführen und dabei die Strahlendosis so niedrig wie möglich zu halten. Die Applikationen von Fast Care vereinfachen Arbeitsabläufe während des Scannens oder beim Vorbereiten der Bild-Rekonstruktion. Beispielsweise schlägt das System bestimmte Parameter-Einstellungen für die Bildqualität oder die Dosisreduktion vor und automatisiert viele Bedienabläufe. Damit werden Prozesse standardisiert und Ergebnisse leichter reproduzierbar. Patienten profitieren von niedrigeren Bestrahlungsdosen und kürzeren Untersuchungszeiten.

Aufgrund des außerordentlichen Erfolgs des ersten Wettbewerbs für Computertomografie (CT)- Bilder im vergangenen Jahr ruft Siemens erneut zum „International CT Image Contest 2011“ auf. Weltweit können Institute und Kliniken einer Jury aus international renommierten Experten ihre besten klinischen Bilder vorstellen, die bei geringst möglicher Röntgendosis an Siemens- Computertomografen aufgenommen wurden. Der Wettbewerb begann am 3. März, Einsendeschluss ist der 18. September 2011. Die Gewinner werden auf dem nächsten Kongress der Radiological Society of North America (RSNA 2011) in Chicago vorgestellt.

Die Welt des Ultraschalls am Siemens-Stand

Das Ultraschallsystem Acuson X300 Premium Edition (PE) ist eine kompakte und portable Bildgebungslösung für ein weites Spektrum von Anwendungen. In das System sind hochwertige Bildoptimierungstechnologien und Funktionen zur Beschleunigung des Workflows integriert. Durch den neuen hochauflösenden 17-Zoll-Monitor liefert das Acuson X300 PE eine größere Bilddarstellung bei verbesserter Bildqualität.

Immer bedeutsamer für die Brustkrebsdiagnose wird auch die automatische Volumenbildgebung für die Mammasonographie. Mit dem neuen Ultraschall-Brustscanner Acuson S2000 Automated Breast Volume Scanner trägt Siemens dieser Technologie Rechnung. Das multifunktionale System – besonders geeignet für die Untersuchung dichten Brustgewebes – ist in Deutschland mittlerweile in mehr als 20 medizinischen Einrichtungen im Einsatz.

Breast Care Solutions

Im Rahmen der Siemens Breast Care Kampagne wurden 500 Frauen zwischen 25 und 65 Jahren jeweils in Brasilien, China, Deutschland, Indien, Österreich, Russland, Schweden und USA Online zum Thema Brustkrebs befragt. Die Ergebnisse der Umfrage liegen jetzt auch für Deutschland vor und sind auf dem Siemens-Stand auf dem DRK einsehbar und zu erhalten.

Weitere Informationen zu Siemens auf dem Deutschen Röntgenkongress finden Sie unter: www.siemens.de/drk

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird.

Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2010 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 750 Millionen Euro. Weitere Informationen unter: www.siemens.com/healthcare.

Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens Organisation vor Ort erhältlich.

Bianca Braun | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

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