Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Reha-Wissenschaftler treffen sich zur Jahrestagung in Halle

02.11.2009
Über „Schnittstellen in der Rehabilitation: Koordination und Management“ beraten Experten während einer Tagung am Freitag, 6. November 2009 in Halle.

Dieses jährlich stattfindende Symposium wird gemeinsam von der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (GfR) e.V., dem Forschungsverbund Rehabilitationswissenschaften Sachsen-Anhalt/Thüringen (SAT) und dem Rehabilitationswissenschaftlichen Verbund Berlin, Brandenburg und Sachsen (BBS) in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ausgerichtet.

Es widmet sich aktuellen Untersuchungen an den Schnittstellen der Rehabilitation zu anderen Versorgungsbereichen des Gesundheitssystems. Die Veranstaltung findet zwischen 10 und 17 Uhr in den Räumen der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Standort Halle, Paracelsusstraße 21, statt. Die wissenschaftliche Leitung haben Professor Dr. Wilfried Mau (Institut für Rehabilitationsmedizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Professor Dr. Michael Linden (Charité Berlin) inne.

In drei inhaltlichen Themenblöcken werden die Ergebnisse der überregional relevanten Forschungsprojekte aus dem SAT und BBS vorgestellt und unter Einbezug von Leistungsträgern, -erbringern und Wissenschaftlern diskutiert. Ausgehend von den präsentierten Forschungsergebnissen wird dabei jeweils auf konkrete Erfordernisse und Perspektiven der Koordination und des Managements an den Schnittstellen der Rehabilitation in den nächsten fünf Jahren fokussiert.

Neue Daten zum Rehabilitationsbedarf und -zugang werden am Beispiel der Hüft- und Kniegelenksarthrose sowie der psychosomatischen Indikationen vorgestellt. Das erfolgreiche Management klinikinterner Schnittstellen durch die systematische Nutzung von Routinedaten und Assessmentverfahren ist Gegenstand von Projekten aus einer Rehabilitationseinrichtung.

Aktuelle Chancen und Herausforderungen bei der Initiierung und Durchführung von Nachsorgeleistungen und Eigenaktivitäten der Rehabilitanden werden bei rheumatischen Erkrankungen, Schlaganfall und Adipositas von Kindern und Jugendlichen erörtert.

An der Schnittstelle zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ist die Kenntnis von Qualitätsmerkmalen ambulanter und stationärer Bildungsmaßnahmen notwendig, die in einer multizentrischen Studie untersucht wurden. Das Gelingen der beruflichen Integration wird am Beispiel von Menschen mit kommunikativen Behinderungen vorgestellt. Im Spiegel der aktuellen Rechtssprechung wird die Umsetzung des gesetzlichen Auftrags zum betrieblichen Eingliederungsmanagement reflektiert. Daraus ergeben sich – nicht zuletzt vor dem Hintergrund des derzeitigen Arbeitsmarktes – relevante Handlungsimpulse.

Jens Müller | Universitätsklinikum Halle (Saal
Weitere Informationen:
http://www.rehamedizin.uni-halle.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise