Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Gewinner und Verlierer": 50. Deutscher Historikertag 2014 an der Universität Göttingen

26.04.2013
50. Deutscher Historikertag 2014 an der Universität Göttingen
Fachtagung mit mehr als 3.000 Teilnehmern unter dem Motto „Gewinner und Verlierer“

Mehr als 3.000 Wissenschaftler, Lehrer und Studierende treffen sich vom 23. bis 26. September 2014 an der Universität Göttingen zum 50. Deutschen Historikertag. Der Kongress zählt zu den größten geisteswissenschaftlichen Fachtagungen Europas.

Das Motto der Jubiläumsveranstaltung lautet „Gewinner und Verlierer“. Partnerland des Historikertages ist Großbritannien, mit dem Niedersachsen und die Universität Göttingen traditionell eng in Verbindung stehen: Die Georgia Augusta wurde nach ihrem Gründer, dem britischen König Georg II. benannt. Hierauf nimmt auch die Niedersächsische Landesausstellung 2014 „Hannovers Herrscher auf Englands Thron 1714 bis 1837“ Bezug.

Die Rede von Gewinnern und Verlierern gehört seit der Antike zum Kernbestand der Deutung historischen Geschehens. Das Bild vom Gewinner und Verlierer wird dabei von Wettbewerben wie dem sportlichen Wettkampf, der demokratischen Wahl und Konflikten geprägt, an deren Ende sich Sieger und Besiegte gegenüberstehen. Aber auch historische Prozesse wie der Aufbau und Zerfall von Staaten, die Erschließung von Handelsrouten oder koloniale Expansion haben Gewinner und Verlierer – allerdings treten diese unter Umständen erst in der historischen Untersuchung und im historischen Urteil als solche hervor. Die Rede von Gewinnern und Verlierern ist dabei stets an bestimmte Perspektiven und das Selbstverständnis der Akteure gebunden. Annahmen darüber, welches „Spiel“ eigentlich gespielt wird, und Erwartungen hinsichtlich der künftigen Entwicklung bestimmen mit, wer als Gewinner und wer als Verlierer gilt.

Der Deutsche Historikertag nimmt alle zwei Jahre traditionell die epochale wie thematische Breite der Geschichtswissenschaft in den Blick und versteht sich als Schaufenster und Forum der aktuellen Forschung. Gleichzeitig handelt es sich dabei um ein bedeutendes gesellschaftliches Ereignis, bei dem sich die deutsche Geschichtswissenschaft, Stadt und Universität Göttingen sowie das Land Niedersachsen einer großen Öffentlichkeit präsentieren können.
Kontaktadressen:
Benjamin Bühring
Georg-August-Universität Göttingen
Organisationsbüro 50. Deutscher Historikertag Göttingen 2014
Heinrich-Düker-Weg 14, 37073 Göttingen, Telefon (0551) 39-21283
E-Mail: benjamin.buehring@phil.uni-goettingen.de
Dr. Nora Hilgert
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V.
c/o Goethe-Universität Frankfurt am Main
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt, Telefon (069) 798-32571
E-Mail: geschaeftsstelle@historikerverband.de

Thomas Richter | idw
Weitere Informationen:
http://www.historikertag.de
http://www.historikerverband.de

Weitere Berichte zu: Fachtagung Geschichtswissenschaft Historikertag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Kongress Meditation und Wissenschaft
19.01.2018 | Universität Witten/Herdecke

nachricht LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen
18.01.2018 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie

Elektrische Felder steuern Nano-Maschinen 100.000-mal schneller als herkömmliche Methoden

19.01.2018 | Energie und Elektrotechnik