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NIR2011: Nichtionisierende Strahlung in Arbeit und Umwelt

19.08.2011
Unter der Schirmherrschaft von Isabel Rothe, Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), findet vom 19. bis 21. September 2011 die Tagung „NIR2011: Nichtionisierende Strahlung in Arbeit und Umwelt“ in Dortmund statt.

Der Deutsch-Schweizerische Fachverband für Strahlenschutz e.V. gibt auf seiner 43. Jahrestagung über drei Tage Einblicke in die derzeit aktuellen Themen der nichtionisierenden Strahlung (NIR). Am 22. September 2011 schließt sich eine Fortbildungsveranstaltung an, die sich mit der Messung und Bewertung nichtionisierender Strahlung befasst. Das umfangreiche Programm befindet sich unter www.nir2011.de im Internet.

Nicht nur die Entwicklungen im Bereich der Laser oder Leuchtdioden haben in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht, sodass sich immer mehr Anwendungen am Arbeitsplatz und im Alltag finden. Neue Erkenntnisse gibt es auch im Zusammenhang mit natürlicher und künstlicher UV-Strahlung. Nach wie vor bleiben elektromagnetische Felder vor allem im Zusammenhang mit dem Mobilfunk ein Thema. Darüber hinaus hat es deutliche Veränderungen im nationalen und internationalen Regelwerk zur nichtionisierenden Strahlung gegeben.

Die NIR 2011 beleuchtet die europäischen Richtlinien und ihre Umsetzung in nationales Recht sowie in Informationen, Handlungsanleitungen und Normen. Zudem setzt sie zwei Schwerpunkte in den Bereichen optische Strahlung und elektromagnetische Felder. Die Vorträge werden durch eine Posterpräsentation und eine Industrieausstellung begleitet. Ein Rahmenprogramm rundet die Veranstaltung ab, die sich an Fachleute in der Industrie, in Behörden und Organisationen richtet. Die Tagungsgebühr beträgt 460 Euro. Ermäßigungen gibt es für Mitglieder im Fachverband und Studenten. Zudem können Tageskarten gebucht werden.

Die vom Arbeitskreis nichtionisierende Strahlung (AKNIR) im Fachverband Strahlenschutz organisierte Tagung wird nicht nur durch die BAuA unterstützt, sondern gemeinsam mit der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, der Nederlandse Vereniging voor Stralingshygiëne, der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, Österreich, der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, dem Bundesamt für Strahlenschutz, und der Fachhochschule Köln ausgerichtet.

Zusätzlich findet am 22. September eine Fortbildung mit den Themenschwerpunkten Messung und Bewertung von optischer Strahlung und elektromagnetischer Strahlung statt.

Anmeldebögen und weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen, für die der VDSI Fortbildungspunkte vergibt, befinden sich im Internet unter http://www.nir2011.de.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Carla Kniewel, Telefon 0231 9071-2461, Fax 0231 9071-2023 oder E-Mail: nir2011@baua.bund.de

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie ermöglichen Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de
http://www.nir2011.de

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