Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mikrokredite für Gründer und kleine Betriebe - werden in Berlin alle Potenziale ausgeschöpft?

26.10.2009
"Berlins Handwerk steckt in der Kreditklemme" lautete vor wenigen Wochen eine Schlagzeile. Steckt Berlins Handwerk in der Kreditklemme? Genau dieser Frage werden Fachleute beim 5. Berliner Bankentag an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin nachgehen.

"Zur Debatte stehen die Situation und die Perspektiven von Existenzgründern und kleinen Betrieben", sagt Prof. Dr. Uwe Christians, Hochschullehrer im Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Banken und selbst Experte für Bankbetriebswirtschaftslehre sowie Finanzierung und Investition.

Der Bankentag an der HTW Berlin findet am Montag, 2. November 2009, statt.

Kleine Unternehmen haben signifikant häufiger als große Unternehmen Probleme, einen Kredit zu erhalten. Das ist in Fachkreisen unstrittig und wurde zuletzt erst wieder durch eine Untersuchung der KfW Bankengruppe bestätigt. Banken führen als Argument oft mangelnde Wirtschaftlichkeit ins Feld; aber auch fehlende Sicherheiten spielen eine große Rolle. Dabei sind sowohl Existenzgründer als auch kleine Betriebe bei der Realisierung ihrer Investitionsvorhaben existenziell auf Kredite angewiesen.

Auch in Deutschland wird deshalb immer häufiger über Mikrokredite diskutiert. Bereits jetzt gibt es eine Vielzahl von Angeboten an öffentlich geförderten Kleinkreditprogrammen; vergeben werden sie freilich weniger häufig. Denn für die Hausbanken sind die geförderten Mikrokredite schlicht nicht attraktiv genug. Viele Gründungs- und Erweiterungsvorhaben mit perspektivisch nicht zu unterschätzenden positiven Auswirkungen auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze scheitern deshalb an den bestehenden Finanzierungsrestriktionen.

Welche Möglichkeiten gibt es, die Kleinbetriebsfinanzierung perspektivisch zu verbessern? Darüber wird beim 5. Berliner Bankentag diskutiert. Eingeladen sind neben Stephan Schwarz, dem Präsidenten der Handwerkskammer Berlin - er vertritt die kreditnachfragende mittelständische Unternehmerschaft -, insgesamt vier Experten verschiedener Banken bzw. Finanzierungsorganisationen.

5. Berliner Bankentag
Montag, 2. November 2009, 13.00 - 20.00 Uhr
HTW Berlin, Campus Karlshorst, Treskowallee 8, 10318 Berlin, Hauptgebäude, Hörsaal 238

Kostenbeitrag: 100 Euro; Anmeldungen per E-Mail an: uwe.christians@htw-berlin.de

Ansprechpartner für die Presse:
Prof. Dr. Uwe Christians
Tel. 030 / 5019-2423, E-Mail: uwe.christians@htw-berlin.de

Gisela Hüttinger | idw
Weitere Informationen:
http://www.htw-berlin.de/index.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen
27.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

nachricht Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs
27.04.2017 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie