Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Megastädte von morgen im Blick

07.10.2010
Internationales Symposium junger Forscher in Essen

Das Leben in Megacities bringt besondere Herausforderungen mit sich, vor allem wenn es um Energie, Abfall, Wasserressourcen, Transport oder Lebensmittelsicherung geht.

Am 9. und 10. Oktober diskutieren in Essen rund 120 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Vietnam, China, Indien, dem Iran, Äthiopien, Südafrika, Marokko, Peru und Deutschland über mögliche Lösungen.

Das "Young Researchers’ Symposium", das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen organisiert wird, findet im Vorfeld der internationalen Konferenz "Future Megacities in Balance – New Alliances for Energy- and Climate-Efficient Solutions" statt. Dazu kommen auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) am 11. und 12. Oktober internationale Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, öffentlichen Verwaltungen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft auf der "Zeche Zollverein" in Essen zusammen.

Die meisten Teilnehmer am Nachwuchs-Symposium am 09. und 10. Oktober sind Doktoranden. Sie forschen im Rahmen der zehn, vom BMBF geförderten Forschungsprojekte, die die künftigen Entwicklungen ausgewählter Großstädte in den Blick genommen haben. Diese "Megacities von morgen" sind Ho Chi Minh-City, Shanghai, Urumqui, Hefei, Hyderabad, Karaj-Hashtgerd, Addis Abeba, Johannesburg, Casablanca und Lima. Außerdem beteiligen sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus zwei weiteren Projekten: von der Forschungsinitiative "Risk Habitat Megacity" (Schwerpunkt Chile), die von der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert und vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) koordiniert wird, sowie vom Projekt "Megacities – Megachallenge: Informal Dynamics of Global Change", das von der Universität zu Köln federführend geleitet und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird.

Eine besondere Gruppe bilden 38 Doktoranden und Postdocs aus Vietnam, China, Indien, dem Iran, Äthiopien, Südafrika, Marokko und Peru, die derzeit im vom BMBF mit insgesamt 2,9 Mio. finanzierten und vom DAAD betreuten Fachprogramm "Studien- und Forschungsstipendien von heute für Megacities von morgen" gefördert werden. Insgesamt wird mit 100 wissenschaftlichen Beiträgen gerechnet, die im Anschluss an das Symposium in einem umfassenden Dokumentationsband veröffentlicht werden. Neben dem Austausch der aktuellen Forschungsergebnisse soll das Nachwuchssymposium vor allem ein Forum für die Entwicklung nachhaltiger Kooperationen und Netzwerke unter den "Megacity-Forschern von morgen" sein.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter folgendem Link: http://www.emerging-megacities.de/seiten/tagung/startseite/startseite-de.aspx

Kontakt:
Dr. Joachim Schneider, DAAD, Referatsleiter Fach- und Sonderprogramme, Tel.: 0228 / 882-331, E-Mail: schneider@daad.de
Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
E-Mail: presse@daad.de
Kennedyallee 50
D – 53175 Bonn

Nadine Pils | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de

Weitere Berichte zu: BMBF DAAD Megacity Megastadt Nachwuchswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018
21.02.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen
21.02.2018 | Deutsche Leberstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics