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Medienzukunft und öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Vom Konsument zum Prosument?

21.01.2009
Diskussion beim Media Business Symposium am 5. und 6. Februar in Stuttgart

Wo steht das öffentlich-rechtliche Fernsehen in zehn bis 15 Jahren?

Diese und weitere Fragen diskutieren Referenten aus Wissenschaft, Medien und Wirtschaft beim Media Business Symposium am 5. und 6. Februar 2009 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Bei der zweitägigen Veranstaltung stehen die Medienzukunft und der öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Mittelpunkt.

Das Symposium wird vom Institute for Media Business der Hochschule der Medien (HdM) und vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg veranstaltet. Interessenten sind herzlich willkommen. Um Anmeldung bis zum 3. Februar 2009 unter http://www.hdm-stuttgart.de/mbs/anmeldung wird gebeten.

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen steht hinsichtlich neuer Distributionskanäle und der Veränderung des Rezipientenverhaltens vor gewaltigen Herausforderungen. Für viele Rezipienten spielt das Fernsehen in der Mediennutzung keine große Rolle mehr. Sie erzeugen lieber eigene Inhalte für das Internet und werden so von Konsumenten zu so genannten "Prosumenten". Daher müssen langfristig neue Voraussetzungen geschaffen werden und der öffentlich-rechtliche Rundfunk unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, technischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anders positioniert werden.

Im Rahmen des Media Business Symposiums werden vor allem mögliche Auswirkungen und Lösungsoptionen für die Entwicklung des TV-Angebots und der damit verbundenen Akzeptanz diskutiert. Darüber hinaus geht es um die Frage nach den Funktionen und Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Eine Debatte über die Qualität des Fernsehangebots im Zeitalter der Digitalisierung und dem kulturellen Auftrag von öffentlich-rechtlichen Angeboten markiert den Auftakt der Veranstaltung am 5. Februar um 18 Uhr. Zu den Gesprächspartnern zählen SWR-Fernseh-Chefredakteur Dr. Michael Zeiss, Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien, Thomas Langheinrich, Präsident der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, Werner D`Inka, Mit-Herausgeber der Frankfurter Allgemeine Zeitung, und Hans Joachim Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages.

Am 6. Februar stehen das Angebot im Fernsehen und seine Akzeptanz, seine Nachhaltigkeit und die Ökonomie auf dem Programm. Unter anderem geht es um die Entwicklung von Finanzierungsbausteinen im Zeitalter von Reichweitendruck oder um die Ausdifferenzierung von Medienpräferenzen und ihre Verspartung. Auch die Kommunikationskultur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist Thema, etwa der Umgang mit Programmbeschwerden oder mit Affären.

Die Anmeldung zum Symposium ist bis zum 3. Februar 2009 unter http://www.hdm-stuttgart.de/mbs/anmeldung, per Fax an 0711/25 70 63 00 oder per E-Mail an info@imb-online.net möglich.

Die Veranstaltung beginnt am 5. Februar 2009 um 18 Uhr (bis ca. 23 Uhr) und am 6. Februar 2009 um 9 Uhr. Sie endet gegen 17.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart.

Kontakt:
Prof. Dr. Mike Friedrichsen
Studiengang Wirtschaftsinformatik
Telefon: 0711 25706-269 oder 0711 391 805 67
E-Mail:friedrichsen@hdm-stuttgart.de

Kerstin Lauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.hdm-stuttgart.de/mbs/programm
http://www.hdm-stuttgart.de/mbs/anfahrt
http://www.hdm-stuttgart.de

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