Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Konferenz über neue digitale Versorgungskonzepte

10.06.2015

eHealth 2.0 - Möglichkeiten, Perspektiven und Herausforderungen für die klinische Versorgung chronisch kranker Patienten

Das Internet hat eine bedeutende Auswirkung auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Neue Techniken wie Sensortechnologie sowie die zentrale Datenerfassung und -verarbeitung werden den klinischen Alltag in den nächsten Jahren erheblich verändern.


Kommission Digitale Nephrologie der DGfN

Unter diesem Leitthema steht eine Konferenz der Kommission „Digitale Nephrologie“ der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie am kommenden Samstag in Münster mit dem Titel „eHealth 2.0 - Möglichkeiten, Perspektiven und Herausforderungen für die klinische Versorgung chronisch kranker Patienten“

„Die Patientenversorgung wird sich durch das Internet nicht weniger verändern, als es die Einführung des Smartphones mit unserer Alltagskommunikation gemacht hat“, erklären die Organisatoren der Veranstaltung, Dr. med. Stefan Becker von der Klinik für Nephrologie des Universitätsklinikums Essen und Institut für Arzneitherapiesicherheit gGmbH, und Dr. Bernhard Frye vom Zentrum für Nieren-und Hochdruckerkrankungen in Münster.

Über das Internet entstünden neue Dienstleistungen, die es Patienten erlaubten, sich zu informieren und ihre medizinische Versorgung nach Hause zu holen oder unterwegs über Smartphone und Tablet zu organisieren. Die Akzeptanz solcher Systeme steige zunehmend.

„Für die behandelnden Ärzte ergibt sich mit der digitalen Transformation eine Vielzahl von Möglichkeiten von der interoperablen Kommunikation über Telemonitoring von Patienten bis hin zu Alertsystemen, die Laborprogrammen hinterlegt werden können. Ferner ist die Nephrologie das medizinische Fachgebiet, in dem die digitale Qualitätskontrolle im ambulanten Bereich am meisten ausgebaut ist. Das betrifft die Betreuung von Dialysepatienten- sowie das Management von transplantierten Patienten.“

Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie will diesen Prozess begleiten, um bei den beteiligten Institutionen und der Industrie frühzeitig die Interessen der klinischen Nephrologie zu vertreten und Akzente zu setzen. Denn eine der wichtigsten Säulen in der Diagnostik und Therapie von nephrologischen Patienten sei die Kommunikation zwischen Arzt und Patient, aber auch zwischen den beteiligten Ärzten.

Im Rahmen des eigentlichen Therapiemanagements von Nierenerkrankungen spielten Therapieadhärenz und -sicherheit, Kontrolle von Vitalparametern und nicht zuletzt lebensstiländernde Maßnahmen weitere entscheidende Rollen. Dabei stünden nicht selten Patienten und Ärzte unter dem Eindruck, dass mit den bisherigen Möglichkeiten die angesprochenen Erfordernisse und abgeleiteten Bedürfnisse nicht optimal adressiert werden können.

Konferenz der Kommission „Digitale Nephrologie“ am 13.6.2015 in Münster
„eHealth 2.0 - Möglichkeiten, Perspektiven und Herausforderungen für die klinische Versorgung chronisch kranker Patienten“
Samstag, 13.06.2015, 09:30 - 16:00 Uhr
Großer Saal des Liudgerhauses des Bistums Münster am Domplatz in Münster
Weitere Informationen: http://www.dgfn.eu/aerzte/digitale-nephrologie.html

Ansprechpartner:
Dr. Bernhard Frye
Ärztlicher Leiter des Zentrums für Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Münster
Tel. 0151 15675051

Dr. Stefan Becker
Klinik für Nephrologie und Institut für Arzneitherapiesicherheit des Universitätsklinikums Essen

Weitere Informationen:

http://www.dgfn.eu

Dr. Bettina Albers | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops