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Klimawandel und Wasser: Ressourcen, Strategien, Konflikte

20.05.2009
Am 5. Juni 2009 lädt das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung zur Veranstaltung "Klimawandel und Wasser: Ressourcen, Strategien, Konflikte" nach Frankfurt am Main.

Wasser ist die wichtigste Naturressource für das Leben auf unserem Planeten. Doch der Klimawandel bringt den Wasserhaushalt unseres Planeten durcheinander.

Global gesehen werden sich die Wasserkreisläufe im Zuge des Klimawandels verändern, was wiederum die Verfügbarkeit von Wasser in verschiedenen Teilen der Welt gravierend beeinflussen wird. Diese Entwicklungen werden auch vor der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und dem Bundesland Hessen nicht Halt machen:

Durch den Temperaturanstieg wird der globale Wasserkreislauf beschleunigt, es kommt dadurch häufiger zu starken Regenfällen; zugleich nehmen Dürreperioden zu. Außerdem wird es zu einer Umverteilung der Niederschläge kommen. Für Europa bedeutet das, dass im Norden der Regen und damit das Hochwasserrisiko zunehmen wird, das südliche und südwestliche Europa hingegen wird wohl häufiger unter großen Dürren leiden. Diese klimatischen Veränderungen haben nicht nur Auswirkungen auf die verfügbare Wassermenge und auf die saisonale Verteilung des Wassers, sondern auch auf die Wasserqualität.

Auf der Veranstaltung am 5. Juni 2009 wird die Wasserproblematik im Zusammenhang mit dem Klimawandel aus unterschiedlichen Perspektiven allgemeinverständlich beleuchtet. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, vorsorgend und vorausschauend auf mögliche klimabedingte Veränderungen der Wasserversorgung zu reagieren.

Dabei wird es um folgende Fragen gehen: Wie wird ein klimaangepasster Umgang mit Wasser aussehen? Wie können entsprechende Pläne regional und regionsübergreifend so verankert werden, dass sie auch wirksam sind? Was ist zu tun, damit auch in anderen Regionen der Welt die Herausforderungen rechtzeitig aufgenommen werden können - nicht nur für die Trinkwasserversorgung, sondern auch beim Umgang mit Abwasser und beim Hochwasserschutz? Welche Möglichkeiten gibt es, Konflikte um den Zugang zu knappen Wasserressourcen frühzeitig zu erkennen bzw. zu vermeiden? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Wasserverfügbarkeit und Menschenrechten, etwa dem Recht auf Zugang zur Wasserversorgung? Ist eine klimaangepasste Wasserpolitik ohne Berücksichtigung des Klimaschutzes und des Schutzes der Biodiversität möglich? Welche Aspekte sind aus Sicht des Verbraucherschutzes zu berücksichtigen?

Pressekontakt:
Engelbert Schramm
Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)
Tel.: 069-707 69 19-17
E-Mail: schramm@isoe.de
Ralf Zwengel
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e. V.
Tel.: 069-231090
E-Mail: zwengel@hbs-hessen.de

Birgit Kullmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.hbs-hessen.de
http://www.isoe.de
http://www.hbs-hessen.de/singleview/article/447/klimaschutz-2.html

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