Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Klarer Kopf trotz vollem Studienplan

26.10.2009
"Stress (lass) nach Bologna!" Mit den Auswirkungen der Studienreform befassen sich die "Karlsruher Stressetage 2009", die vom 2. bis 5. November am KIT stattfinden. Die Tage, veranstaltet vom House of Competence (HoC) des KIT, bieten Kurse zum persönlichen Ressourcenmanagement für Studierende und Mitarbeiter sowie Fachworkshops an. Außerdem werden neue technische Entwicklungen zur Stressmessung vorgestellt.

Die wichtigsten Themen und Angebote der Stresstage stellt das HoC in einem Pressegespräch am Montag, 2. November, 12.30 bis 13.00 Uhr im HoC (Straße am Forum 3, Gebäude 30.96, Seminarraum EG) vor. "Das Besondere an den Stresstagen ist die Vielfalt der Zugänge zu dem Thema", betont Dr. Michael Stolle, Geschäftsführer des HoC.

So stehen wissenschaftliche Ansätze neben Perspektiven der praktischen Stressbewältigung. Auch eine neue am KIT entwickelte Technik der Stressmessung wird präsentiert "Der richtige Umgang mit Stress ist in Zeiten von Bologna und Exzellenzwettbewerb aktueller denn je. Im HoC können wir dazu tatsächlich Forschung, Lehre und Innovation verbinden, wie der neu entwickelte Stress-Guard für das Erfassen von Stress beweist", ergänzt Stolle.

Neben dem breiten Angebot an Workshops und Seminaren für Studierende des KIT und für Mitarbeiter gibt es zwei Fachsymposien zu "Stress und Belastung bei (Bachelor-) Studierenden" und "Stress im Alltag - Innovative Messmethoden und ihre Anwendung". Das Body&Mind Monitoring Lab öffnet seine Türen am Dienstag, 3. November von 16.00 bis 18.00 Uhr (Fritz-Erler-Straße 1-3, 1. OG). Hier untersucht die Projektgruppe "hiper.campus", bestehend aus Ingenieuren, Sportwissenschaftlern, Psychologen und Pädagogen das Zusammenspiel von Köper und Geist. Über die Erfassung und Analyse von Biosignalen ermittelt ein am Körper tragbares Sensorsystem Parameter wie EKG und körperliche Aktivität. Dies lässt Rückschlüsse zu auf den physischen und psychischen Zustand der Testperson zu. Ziel ist es, durch das Achten auf Körpersignale die kognitive Leistungsfähigkeit zu steigern.

Die Auswirkungen der Bologna-Reform sind Thema einer öffentlichen Podiumsdiskussion, die der Frage nachgeht: "Prüfungsstress, Zukunfts- und Versagensängste: Verstärkt die Umstellung auf Bachelor und Master die Probleme beim Studium?" Das Gespräch findet am Montag, 2. November von 17.30 bis 19.30 Uhr im Foyer des Audimax (Straße am Forum 1, Gebäude 30.95) statt. Moderiert von Tanjev Schulz, Süddeutsche Zeitung (München) diskutieren auf dem Podium Professor Jürgen Becker, Vorstandsmitglied KIT, PD Dr. Ulrich Ebner-Priemer, Psychologie, KIT, Professor Alexander Krämer, Bevölkerungsmedizin und biomedizinische Grundlagen (Bielefeld), Sabine Köster, Leiterin der Psychotherapeutischen Beratungsstelle des Studentenwerks Karlsruhe, Sebastian Maisch, Vorsitzender des UStA Karlsruhe und Professor Peter Nick, Molekulare Zellbiologie und Studiendekan Biologie am KIT. Ein Improvisationstheater aus Mannheim kommentiert die Veranstaltung dramaturgisch.

In einem Stressparcours erfahren Interessierte: "Gerate ich schnell unter Stress?" Der Parcours ist täglich von 2. bis 5. November, jeweils von 11.00 bis 14.00 Uhr, im Foyer des Audimax (Straße am Forum 1, Geb. 30.95) aufgebaut. An verschiedenen Stationen lässt sich der individuelle Stresspegel messen und Interessierte können Methoden zum Stressabbau sowie neue Konzepte zur Stressprävention kennenlernen.

Das gesamte Programm mit Seminaren, Symposien und Workshops, Diskussion und Round Table-Gespräch ist im Internet zu finden unter:
http://www.hoc.kit.edu/stresstage_2009.php
Gesundheitspartner der Karlsruher Stresstage ist die Techniker Krankenkasse.
Das House of Competence (HoC) ist die zentrale Einrichtung des KIT für Kompetenzentwicklung und Weiterbildung. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Komplementierung und Bereicherung des Studiums am KIT. Dabei liegt der Fokus auf der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, überfachlichen Lehrangeboten und Weiterbildungsdienstleistungen. Das HoC fördert, entwickelt und evaluiert Programme, die für ein modernes und motivierendes Studium von zentraler Bedeutung sind. Dienstleistungen rund um das lebenslange Lernen für Mitarbeiter und Kurse für Doktoranden ergänzen das Angebot des HoC. Interdisziplinäre Forschungsgruppen bringen neue Ansätze aus der Wissenschaft ein.

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verbindet die Aufgaben Forschung - Lehre - Innovation in einem Wissensdreieck.

Weiterer Kontakt:

Monika Landgraf
Pressestelle
Tel.: +49 721 608-8126
Fax: +49 721 608-3658
E-Mail: Monika.Landgraf@kit.edu

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie