Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationalität erleben

14.05.2013
„Internationale Tage“ mit Vorträgen, Theater und Konzert ab 14. Mai an der Universität Jena

Wenn auf Jenas Straßen immer mehr Englisch, Spanisch oder sogar Chinesisch zu hören ist, dann ist das kein Wunder: Immerhin rund neun Prozent der derzeit knapp 19.000 Studierenden an der Friedrich-Schiller-Universität Jena kommen aus dem Ausland.

Um den Austausch zwischen den Nationen und Kulturen anzuregen, veranstaltet das Referat für Interkulturellen Austausch des Studierendenrates (Int.Ro) gemeinsam mit verschiedenen Hochschulgruppen ab heute (14. Mai) die „Internationalen Tage“. Die Veranstaltungsreihe gibt es bereits seit über zehn Jahren und wird vom Internationalen Büro der Universität Jena und dem Studentenwerk Thüringen unterstützt.

Insgesamt etwa 50 Studierende haben für die nächsten drei Wochen ein vielfältiges und interkulturelles Programm mit Vorträgen, Workshops, Theater und einem Konzert auf die Beine gestellt. „Die ‚Internationalen Tage‘ richten sich an internationale Studierende, damit sie Kontakte knüpfen und sich somit besser in Jena einleben können“, sagt Stephan Herold vom Organisationsteam. „Gleichzeitig möchten wir die deutschen Studierenden für mehr Internationalität sensibilisieren und ihnen Lust machen, ins Ausland zu gehen, etwa für ein Auslandssemester“, betont der Jurastudent.

Eine Gelegenheit, ausländische Kommilitonen und ihre Heimatländer besser kennenzulernen, bietet der „Jahrmarkt der Kulturen“ am 16. Mai ab 10 Uhr im Foyer des Uni-Campus (Carl-Zeiss-Straße 3). Dort präsentieren internationale Studierende an individuellen Ständen ihre Heimatregionen. „Vielleicht ergibt sich so auch das nächste Urlaubsreiseziel oder der ein oder andere bekommt Lust auf ein Auslandspraktikum“, verweist Stephan Herold auf das Angebot der Hochschulgruppe AIESEC, die Auslandspraktika vermittelt und ebenfalls auf dem „Jahrmarkt der Kulturen“ vertreten sein wird.

Am 22. Mai ab 9 Uhr lädt ein „Internationales Frühstück“ zu einer kulinarischen Entdeckungsreise ein. Das Buffet auf dem Uni-Campus am Ernst-Abbe-Platz stellt dabei kein professioneller Catering-Anbieter bereit, sondern die Besucher selbst: „Jeder bringt typische Speisen aus seiner Heimat mit – das ergibt ein ganz individuelles und vielfältiges Frühstücksbuffet“, macht Stephan Herold Lust auf einen Start in den Tag ohne Marmeladenbrötchen, aber dafür mit vielen anderen Leckereien.

Darüber hinaus informieren die „Internationalen Tage“ über Wege ins Ausland – ob zum Studium, für ein Praktikum oder sogar für den Berufseinstieg nach Studienabschluss. Bei einer interaktiven Fragerunde am 27. Mai um 19 Uhr (Hörsaal 3, Carl-Zeiss-Straße 3) geben mehrere Experten – u. a. des Internationalen Büros der Universität Jena und der Studierendenorganisationen AIESEC und IAESTE – Auskunft zu Fragen über Finanzierungsmöglichkeiten und Austauschprogramme.

Beim Tag der offenen Tür des Internationalen Büros der Universität Jena am 5. Juni (Haus auf der Mauer und UHG) können Interessierte ebenfalls erfahren, welche Möglichkeiten es gibt, ins Ausland zu kommen. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion am 5. Juni um 19 Uhr in den Rosensälen (Fürstengraben 27): Zum Thema „Internationalisierung – Standortbestimmung der Universität“ diskutieren Prof. Dr. Thorsten Heinzel (Prorektor für Forschung), Dr. Jürgen Hendrich (Leiter des Internationalen Büros), Prof. Dr. Reinhard Gaupp (Dekan der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät), Prof. Dr. Volker Gast (Prodekan der Philosophischen Fakultät), Stephan Herold (Int.Ro) und Beate Körner (Deutscher Akademischer Austauschdienst).

Das vollständige Programm der „Internationalen Tage“ ist im Internet zu finden unter: http://www.introseite.de/. Bis auf die Veranstaltungen im Rosenkeller ist der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei.

Kontakt:
Int.Ro – International Room an der Universität Jena
Johannisplatz 26 (Haus auf der Mauer)
07743 Jena
Tel.: 03641 / 930996
E-Mail: IntRo[at]stura.uni-jena.de

Claudia Hilbert | idw
Weitere Informationen:
http://www.introseite.de
http://www.uni-jena.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie