Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Konferenz für China-Studien an der Universität Witten/Herdecke

14.08.2017

Am 19. und 20. August kommen 150 Chinawissenschaftler zu einem öffentlichen Kongress in Witten zusammen

150 Sinologen kommen am Wochenende des 19. und 20. August an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) zu einer internationalen Konferenz zusammen. Von jeweils 8 bis 18 Uhr geht es um 25 Aspekte Chinas, der Schwerpunkt wird dabei auf der Literatur liegen. Behandelt werden aber auch die Themen Wirtschaft, Außenpolitik und Chinesisch als Fremdsprache. Veranstalter sind der Weltverband der Chinawissenschaften und die Deutsche China-Gesellschaft (DCG).


Prof. Dr. Martin Woesler

Auf dem Kongress geht es um internationalen wissenschaftlichen Austausch. Es ist das erste Zusammentreffen des neugegründeten Weltverbands Chinawissenschaften (Hauptsitz in Macao, für die Konferenz wurde zusätzlich eine Vertretung im Ruhrgebiet angemeldet).

Zudem wird das 60-jährige Bestehen der Deutschen China-Gesellschaft gewürdigt. Die Konferenz ist öffentlich, die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenfrei. Die Vorträge werden in verschiedenen Sprachen gehalten, die Teilnehmer können über Kopfhörer eine Simultanübersetzung ins Englische hören.

Die Deutsche China-Gesellschaft wurde 1957, noch vor der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit China, gegründet und hat geholfen, diese herzustellen. Seitdem engagiert sie sich für Austausch und Verständigung. Der Wittener Professor Martin Woesler, der die Konferenz organisiert, übernimmt ab Januar 2018 auch den Vorsitz der DCG.

Die Vorträge halten unter anderem:
- Prof. Mu Zhai, Vorsitzender des Weltverbandes, bekannt für seine Untersuchungen zu früher chinesischer Literatur und Dichtung (insbesondere Song- und Tang-Gedichte), derzeit Gastwissenschaftler in Houston, Texas/USA und ehem. Prof. an der Jilin-Universität Changchun/China.
- Prof. Gregor Paul, Präsident der Deutschen China-Gesellschaft, ehem. Universität Karlsruhe (KIT), er beleuchtet das Thema „Macht und Kunst“ in China kritisch.
- Wei Lingzhi, Vertreterin der Pekinger Cao Xueqin-Gesellschaft.
- Der Schweizer Sinologe Prof. Harro von Senger, ehem. Universität Freiburg, der durch seine Studien zur Kriegskunst Sunzis und zu Strategemen der Chinesen bekannt geworden ist.
- Prof. Luigi Moccia, Universität Rom III, der über das chinesische Rechtssystem zwischen Tradition und Moderne spricht.
- Dr. Richard Trappl, Direktor des Konfuzius-Instituts Wien, der den chinesischen Schriftsteller Lu Xun und seine aktuelle Bedeutung für Europa vorstellt.
- Dr. Cord Eberspächer, Direktor des Konfuzius-Instituts Düsseldorf, der Chinas Weg in die Moderne nachzeichnet.
- Weitere Vortragende kommen aus der Volksrepublik China, Korea, Spanien, Taiwan, Hongkong, USA, Kanada und aus weiteren europäischen Ländern.

Die Vorträge sind thematisch in folgenden Gruppen (sogenannten panels) zusammengefasst: Klassische chinesische Literatur (Vor-Qin), Konfuzianische Literatur, Vormoderne cinesische Literatur: Prosa, Poesie, Tang- und Song-Literatur, Ming- und Qing-Literatur, Literatur der Republikzeit der 1920er Jahre, Moderne Literurgeschichte, Übersetzung: Klassik und Moderne / Moderne und Gegenwart, China in Asien, Buddhismus, weltweite Verbreitung chinesischer Literatur, Vergleich Ost und West; Politik und Journalismus: Regierung, Wirtschaft, ‚One Belt one Road’, China-EU; China in Malaysia; Hongkong und Taiwan; Krieg in Asien: Korea-Krieg, Mandschuko und der Errettungsmythos der Juden; Ästhetik und Wang Guowei / Humanität beim Jesuitenmissionar Matteo Ricci; Literatur der Moderne und Gegenwart; Autoren: Mao Zedong, Wang Xiaobo, Shi Tuo; Kommunismus und Anti-Kommunismus, Konfuzianische Stein-Forschung und Neo-Konfuzianismus um 17. Jahrhundert, Linguistik.

Weitere Informationen: http://china-studies.com
Das genaue Konferenzprogramm mit 25 Themen und teils sehr bekannten Vortragenden finden Sie unter: http://china-studies.com/wacs/2017_en.html

Ort: Alfred-Herrhausen-Str. 44, FEZ, Großer und Kleiner Saal, Catering im Foyer

Kontakt: Prof. Dr. Martin Woesler, martin.woesler@uni-wh.de oder 02302 / 926-866

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

www.uni-wh.de  / #UniWH / @UniWH

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke

Weitere Berichte zu: China Chinesisch als Fremdsprache Wirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“
22.01.2018 | BusinessForum21

nachricht Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation
22.01.2018 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics