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Intelligente Verbindungen für die automobile Großserie

13.08.2013
Die 3. VDI-Fachkonferenz „Fügetechnik im Fahrzeugbau“ am 5. und 6. November 2013 in Duisburg thematisiert neue Fertigungsmöglichkeiten für den Materialmix im Automobilbau

Die Fertigungstechnik im Fahrzeugbau steht vor der großen Herausforderung, den wirtschaftlichen Schwankungen Stand zu halten. Wie gelingt es, prozesssichere, effiziente und betriebswirtschaftlich sinnvolle Verfahren zu entwickeln? Mit welchen Lösungen lassen sich hybride Bauteile am besten gestalten? Was ist bei Service und Reparatur im Schadensfall zu tun? Diese und weitere aktuelle Fragen diskutieren Experten auf der 3. VDI-Fachkonferenz „Fügetechnik im Fahrzeugbau“ am 5. und 6. November 2013 in Duisburg. Fachlicher Leiter ist Prof. Dr.-Ing. Uwe Füssel, Lehrstuhlinhaber für Fügetechnik und Montage an der TU Dresden.

Einführend erläutert Füssel die Problematik einer notwendigen wandlungsfähigen Produktion für Leichtbaukonstruktionen. Vor diesem Hintergrund präsentieren die folgenden Fachbeiträge neue Lösungen für den praktischen Einsatz in Produktionsprozessen. Christian Ebert zeigt an verschiedenen Beispielen, wie Audi mit dem Materialmix in der Produktion umgeht. Anna Lang vom Faserinstitut stellt Verfahren vor, wie sich insbesondere CFK-Metall-Mischbauweisen materialgerecht fügen lassen. Wie lösbare Verbindungen mit gewindeformenden Schrauben zur Gewichts- und Kosteneinsparung beitragen, erläutert Stephan Weitzel von Ejot. Das Fügekonzept des BMW i3 präsentiert Florian Oefele.

Weitere Vorträge erläutern die große Bedeutung des Klebens für die Fügetechnik sowie die Schwierigkeit, zuverlässige Lebensdauerprognosen zu geben. Uwe Lommatzsch vom IFAM in Bremen stellt eine neue Klebmixtour vor, um Oberflächen durch Atmosphärendruck-Plasmatechnik zu fügen und zu funktionalisieren. Neben aktuellen Techniken wie dem Ulltraschallfügen hybrider Werkstoffverbunde und der einseitigen Fügetechnologie zum vorlochfreien Fügen und Werkzeugen für E-Fahrzeuge präsentieren Experten von der TU Dortmund, TU Dresden und von TOX Pressotechnik verschiedene Forschungsprojekte und Anwendungsbeispiele für Umformtechniken. Darüber hinaus widmet sich ein Themenblock Varianten zur Prozessoptimierung, Qualitätssicherung sowie dem Service und der Reparatur. Ein besonderer Höhepunkt ist der Beitrag von jungen Nachwuchswissenschaftlern zum Technologietransfer mithilfe der Bionik. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, an einer Führung durch die Anwendungstechnik bei ThyssenKrupp Steel Europe teilzunehmen.

Im Anschluss an die Fachkonferenz findet am 7. November 2013 ein Spezialtag zu modernen Stahlwerkstoffen für Mischbauweisen statt. Prof. Dr. Horst E. Friedrich vom DLR ist fachlicher Leiter.

Anmeldung und Programm unter www.vdi.de/fuegetechnik oder über das VDI Wissensforum Kundenzentrum, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, E-Mail: wissensforum@vdi.de, Telefon: +49 211 6214-201, Telefax: -154.

Über das VDI Wissensforum
Das VDI Wissensforum mit Sitz in Düsseldorf gehört zur Unternehmensgruppe des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und ist seit mehr als 50 Jahren der führende Weiterbildungsspezialist für Ingenieure, für Fach- und Führungskräfte im technischen Umfeld. Es vermittelt das Wissen aus allen automobilrelevanten Technikdisziplinen und bietet eine umfassende Themenvielfalt rund um die Fahrzeugindustrie. Fragen zu aktuellen Antriebsaggregaten, zur Fahrzeugelektronik und Fahrerassistenzsystemen stehen im Fokus neben Themen wie Anforderungen zur Fahrzeugsicherheit, Komfortoptimierung oder auch Lösungen zur CO2-Reduktion und Nachhaltigkeit des Automobils. Das Unternehmen bietet eines der größten Automobilindustrie-Netzwerke mit weltmarktführenden Herstellern, Zulieferern und Dienstleistern sowie international renommierten Wissenschaftlern. Die Veranstaltungen des VDI Wissensforums sind unverzichtbar für die Automobilindustrie.

Jennifer Rittermeier | VDI Wissensforum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de/fuegetechnik
http://www.vdi-wissensforum.de

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