Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Industrie und Wissenschaft diskutieren künftigen Mobilfunk-Standard 5G auf Tagung in Kassel

23.09.2016

Mehr als 100 internationale Industrievertreter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden vom 5. bis 7. Oktober bei der Tagung des Wireless World Research Forum (WWRF) an der Universität Kassel erwartet. Die Experten diskutieren den aktuellen Stand, Marktpotenziale und technische Standards des zukünftigen Mobilfunksystems, der sogenannten fünften Mobilfunkgeneration (5G).

5G gilt als Schlüsselelement der zukünftigen Digitalisierung aller Lebensbereiche. Die Technik hat Auswirkungen auf viele weitere Zukunftsthemen einer vernetzten Gesellschaft wie Cyberphysical Systems, taktiles Internet, das Internet der Dinge, vernetze Automobile (Car2x) oder Industrie 4.0.

Auf dem Programm der Tagung in Kassel stehen daher Vorträge und Workshops zu intelligenten Fahrzeugen, mobilen Gesundheitsdiensten, zum künftigen Nutzerverhalten oder zum Internet der Dinge, aber auch ein Tutorial mit einer Übersicht über Aspekte von 5G. Diskutiert werden insbesondere neue Geschäftsmodelle und Anwendungen, die erst durch 5G ermöglicht werden. Zu den Teilnehmern und Rednern zählen Vertreter beispielsweise von Samsung (Korea), Huawei (China), Nokia (Finnland) oder EnOcean (München).

„Wir sind gespannt auf diese nächste Tagung des WWRF und den aktuellen Stand von 5G“, so Prof. Dr. Klaus David, Leiter des Fachgebiets Kommunikationstechnik an der Universität Kassel und Organisator des Treffens.

„Das hohe Tempo der Digitalisierung hat einen großen Einfluss auf Wertschöpfungsketten vertikaler Märkte und Industrien einschließlich der Bereiche Gesundheit, Transport, Logistik, Produktion und Energie sowie intelligenter Städte, Bildung und Information der öffentlichen Sektoren. Dies bietet für Unternehmen und die Gesellschaft viele neue Geschäftsmodelle und Möglichkeiten. Ein Start von 5G soll schon 2020 möglich sein.“

Jüngst hatte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in seiner Rede zur Lage der Union gefordert, bis 2025 die 5G-Mobilfunktechnik flächendeckend auszubauen.

Das WWRF ist ein Forum von Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern sowie Vertretern von Entwicklungs- und Mobilfunkunternehmen. Zweimal im Jahr veranstaltet es ein weltweites Treffen, zuletzt im Silicon Valley und in Peking. Die 37. Tagung des WWRF findet vom 5. bis 7. Oktober 2016 an der Universität Kassel, Standort Wilhelmshöher Allee 71 - 73, statt.

Weitere Informationen unter www.wwrf37.ch
Pressevertreter wenden sich bitte für eine Akkreditierung an wwrf37@wwrf.ch 

Kontakt zu den Organisatoren:
Prof. Dr.-Ing. Klaus David
Universität Kassel
Fachgebiet Kommunikationstechnik
Wilhelmshöher Allee 73
34121 Kassel
Tel.: + 49 561 804 6314
E-Mail: wwrf37@comtec.eecs.uni-kassel.de

Weitere Informationen:

http://www.uni-kassel.de

Sebastian Mense | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

nachricht Wie Menschen wachsen
27.03.2017 | Universität Trier

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Warum der Brennstoffzelle die Luft wegbleibt

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chlamydien: Wie Bakterien das Ruder übernehmen

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Sterngeburt in den Winden supermassereicher Schwarzer Löcher

28.03.2017 | Physik Astronomie