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Hybrider Leichtbau – Metall trifft Faserverbund

18.09.2013
Leichtbaulösungen sparen Energie und Ressourcen. Vor allem der hybride Leichtbau besitzt enormes Potenzial für industrielle Anwendungen. Diesem Thema widmet sich die Herbsttagung 2013 des wbk Instituts für Produktionstechnik des KIT.

Unter dem Titel „Hybrider Leichtbau – Metall trifft Faserverbund“ fördert sie den Dialog zwischen Wissenschaftlern, Maschinen- und Anlagenherstellern, Anwendern, Zulieferern und Dienstleistern. Zu der Tagung am Dienstag, 24. September, ab 8.30 Uhr, im AVG-Gebäude am KIT Campus Süd (Gebäude 50.41) sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

Energie effizient einsetzen, das Klima schützen und Ressourcen schonen – unter diesen Aspekten gewinnt der Leichtbau in der Industrie zunehmend an Bedeutung. Ob Fahrzeugbau, Flugzeugbau, Industrieroboterbau oder andere Anwendungen: Leichtere Strukturen und verstärkte Integration der Funktionen einzelner Bauteile und Bauteilgruppen ermöglichen es, Rohstoffe einzusparen sowie das Gewicht und damit den Energieverbrauch zu reduzieren. Künftig wird vor allem der hybride Leichtbau im Fokus stehen, der unterschiedliche Werkstoffe kombiniert, beispielsweise Metall und faserverstärkte Kunststoffe.

Das wbk Institut für Produktionstechnik des KIT befasst sich bereits seit 2007 im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Leichtbaufertigung mit dem hybriden Leichtbau und arbeitet an neuen Produktionslösungen in der metallischen, der faserverbundbasierten und der hybriden Prozesskette. Bei der Herbsttagung 2013 „Hybrider Leichtbau – Metall trifft Faserverbund“ beleuchtet das wbk das Thema erstmals aus der Sicht der Produktion. Die Tagung vermittelt spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht Entscheidern aus der Industrie einen Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft.

Hochkarätige Referenten aus Forschung und Industrie sprechen unter anderem über Motivation und Bedeutung von Faserverbundwerkstoffen und Hybridbauweisen, eine Prozesskette zur flexiblen Herstellung leichter Aluminium-Tragwerksstrukturen, die Herstellung von hochbelastbaren Bauteilen im Resin-Transfer-Moulding-Verfahren, die Hybridtechnologie als Lösung für den Flugzeugbau, hybriden Leichtbau bei Lackierrobotern, Verbindungstechnik für den Leichtbau sowie Arbeiten zum hybriden Leichtbau am KIT – von der Auslegung zum Bauteil.

Das komplette Programm der wbk-Herbsttagung 2013 gibt es unter http://www.wbk.kit.edu/downloads/Flyer_Herbsttagung2013.pdf

Weiterer Kontakt:
Kosta Schinarakis, PKM – Themenscout, Tel.: +49 721 608 41956, Fax: +49 721 608 43658, E-Mail: schinarakis@kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und gebaute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamentalen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.wbk.kit.edu/downloads/Flyer_Herbsttagung2013.pdf

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