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Hochtechnologiemetalle: Rohstoffversorgung der Zukunft

20.04.2011
Am 4. und 5. Mai findet eine Tagung des Clusters NanoMikro+Werkstoffe.NRW und der RWTH Aachen statt

Technologieorientierte Industrieländer benötigen den Zugriff auf sogenannte „seltene Erden". Solche Hochtechnologiemetalle werden unter anderem bei der Herstellung von Elektronikprodukten eingesetzt wie beispielsweise Computer, Handys oder Windturbinen.

Da Deutschland kaum über natürliche Ressourcen strategischer Metalle verfügt, besteht eine hohe Importabhängigkeit von den Förderländern. Bei der Fachtagung „Hochtechnologiemetalle: Motor für Innovation“ werden Experten die Themen Bedarf, Verfügbarkeit, Substitution und Recycling aufgreifen.

Die Tagung findet im Aachener Eurogress statt und wird gemeinsam vom Cluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW und dem Forum Materialwissenschaft und Werkstofftechnik sowie der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der RWTH Aachen organisiert.

Eröffnet wird die Veranstaltung von Harry K. Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. In Vorträgen werden Referenten aus Wirtschaft und Forschung verschiedene Aspekte aufgreifen und mit Vertretern der Bundes- und EU-Politik die politischen Rahmenbedingungen im Bereich der Hochtechnologiemetalle erörtern.

Die kostenfreie Veranstaltung beinhaltet zudem zahlreiche Workshops, die zum konkreten Austausch der Teilnehmer über die vier Themengebiete einladen. Ziel ist es, sowohl Politik als auch Wirtschaft und Wissenschaft für das Thema zu sensibilisieren.

Thomas von Salzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.rwth-aachen.de
http://www.nmw.nrw.de/hochtechnologiemetalle

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