Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hautärzte suchen den interdisziplinären Austausch

02.09.2009
Etwa 250 Dermatologen aus fast allen Bundesländern treffen sich von Freitag, 4. September, bis zum Sonntag, 6. September 2009, zur 82. Jahrestagung der Norddeutschen Dermatologischen Gesellschaft in Halle.

Diese Veranstaltung wird von der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie (Direktor Professor Dr. Wolfgang Marsch) organisiert und betrachtet die Hauterkrankungen im interdisziplinären Zusammenhang. Die Tagung findet im Congress Center „Rotes Ross“ in Halle statt und beinhaltet neben Vorträgen und Posterausstellungen zahlreiche Kurse, darunter zur Allergologie, ästhetischen Dermatologie, Proktologie und Lymphologie, die zur Weiter- und Fortbildung der Ärzte dienen.

Informationen zum Programm unter http://www.mci-berlin.de/ndg2009. „Hauterkrankungen sind bei anderen akuten System- oder Organkrankheiten häufig frühzeitig beteiligt und können das Krankheitsbild erheblich mitbestimmen. Auch die Prognose kann durch die gezielte Therapie von Hauterkrankungen verbessert werden“, begründet Professor Marsch den interdisziplinären Anspruch der Tagung. „Die Dermatologie schlägt somit wesentliche und nützliche Brücken in den ärztlichen Alltag einer Klinik und in die Praxen unterschiedlicher Fachrichtungen.“

Einen besonderen Schwerpunkt bildet die „Polnisch-deutsche Sitzung“, die Klinikdirektor Professor Marsch auch im Zusammenhang mit dem 70. Jahrestag des kriegerischen Überfalls Deutschlands auf Polen sowie dem 20. Jahrestag des politischen Wandels in den früheren Ostblockstaaten sieht: „Halle an der Saale ruft zu einem versöhnlichen Blick in die Zukunft auf.“ In Halle werden Gäste aus Danzig, Lodz und Posen erwartet. Mit der Medizinischen Universität Poznan verbindet die hallesche Medizinische Fakultät bereits seit mehr als 30 Jahren eine enge Kooperation mit einem regen wissenschaftlichen Austausch und gemeinsamen Kongressen.

Die Behandlung von Haut- und Geschlechtskrankheiten hat in Halle eine fast 300-jährige Tradition und ist damit eng mit der Entwicklung der Universität und den dazugehörigen Krankenversorgungseinrichtungen verbunden. Bereits 1722 verfasste Adam Nitzki einen Aufsatz über die Behandlung der Pockennarben. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verfolgte Christian Reil Pläne zur Errichtung eines Instituts für Geschlechtskrankheiten. Doch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts sollte diese Idee in Erfüllung gehen. In all den Jahrhunderten waren die Dermatologie und Venerologie an die Innere Medizin beziehungsweise Chirurgie angebunden, entwickelte sich aber vor mehr als 100 Jahren zu einem eigenständigen Fach mit zahlreichen Facetten.

Jens Müller
Unternehmenskommunikation
Leiter und Pressesprecher
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Medizinische Fakultät der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)
Tel: (0345) 557-1032
Fax: (0345) 557-5749

Jens Müller | Universitätsklinikum Halle (Saal
Weitere Informationen:
http://www.mci-berlin.de/ndg2009
http://www.uni-halle.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Ballungsräume Europas
26.04.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht 200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin
26.04.2017 | AiF Projekt GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie