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Göttinger Neurowissenschaftliche Tagung: Von der Laborbank bis ans Krankenbett

13.03.2015

Von der Laborbank bis ans Krankenbett: So lautet das Motto der Göttinger Tagung der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft, die vom 18. bis 21. März 2015 mit rund 1.600 Teilnehmern aus verschiedenen Disziplinen der Neurowissenschaften im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen stattfindet. Die molekularen und zellulären Grundlagen von gesundem und erkranktem Gehirn und Nervensystem stehen ebenso auf dem Programm wie die Erforschung von Verhalten und kognitiven Fähigkeiten oder neue Erkenntnisse zu Hirntumoren.

Von der Laborbank bis ans Krankenbett: So lautet das Motto der Göttinger Tagung der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft, die vom 18. bis 21. März 2015 mit rund 1.600 Teilnehmern aus verschiedenen Disziplinen der Neurowissenschaften im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen stattfindet.

Die molekularen und zellulären Grundlagen von gesundem und erkranktem Gehirn und Nervensystem stehen ebenso auf dem Programm wie die Erforschung von Verhalten und kognitiven Fähigkeiten oder neue Erkenntnisse zu Hirntumoren.

Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Richard Morris, einer der weltweit führenden Gedächtnisforscher von der Universität Edinburgh. Er erforscht, wie Erinnerung im Gehirn gebildet und aufbewahrt wird und wie sie verloren geht.

Er entwickelte das „Morris Water Maze“, mit dem das räumliche Erinnerungsvermögen bei Nagetieren getestet werden kann und das bahnbrechende Erkenntnisse für die Gedächtnisforschung lieferte.

Im Rahmen der Tagung werden auch zwei Forschungspreise an Nachwuchswissenschaftler verliehen: Den Schilling Forschungspreis mit einem Preisgeld von 20.000 Euro erhält Dr. Marion Silies vom European Neuroscience Institute in Göttingen (ENI-G).

Sie arbeitet an der Verarbeitung von visuellen Reizen in Gehirn der Fruchtfliege Drosophila. Im Speziellen zielt ihre Forschung darauf zu verstehen, wie Bewegungsreize im Gehirn verarbeitet werden.

Der mit 2.500 Euro dotierte FEI Technologiepreis zeichnet neue technische Entwicklungen in den Neurowissenschaften aus. Er geht an Prof. Dr. Benjamin Judkewitz von der Charité in Berlin.

Er entwickelte neue optische Verfahren, die es erlauben, mehrere Millimeter tief ins Gehirn vorzudringen, ohne dieses zu schädigen. Beide Preisträger stellen ihre Arbeiten in einem Vortrag vor.

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Martin Göpfert
Georg-August-Universität Göttingen
Biologische Fakultät – Abteilung Zelluläre Neurobiologie
Julia-Lermontowa-Weg 3, 37077 Göttingen
Telefon (0551) 39-177955
E-Mail: mgoepfe@gwdg.de
Internet: www.uni-goettingen.de/de/114662.html

Weitere Informationen:

http://www.nwg-goettingen.de/2015

Romas Bielke | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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