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Global Soil Week 27.10.-31.10.2013: Bodenlose Zukunft?

18.10.2013
Fruchtbare Böden sind essentiell, um die wichtigsten globalen Ziele wie Hungerbekämpfung, Eindämmung des Klimawandels oder Sicherung der Süßwasserversorgung zu erreichen.

Wir verlieren momentan aber kontinuierlich Boden: Jährlich werden ca. 24 Milliarden Tonnen Boden vernichtet! Mit ihnen verschwindet unsere Lebensgrundlage.

Um gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft konkrete Lösungsansätze zu Bodenschutz und nachhaltiger Landwirtschaft zu entwickeln, lädt das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) vom 27. bis 31. Oktober 2013 zur 2. Global Soil Week unter dem Motto „Bodenlose Zukunft?“ in Berlin ein.

Diese internationale Multi-Stakeholder-Veranstaltung wurde gemeinsam mit unseren inter-nationalen und nationalen Partner vor einem Jahr als Plattform etabliert. Sie will unter anderem das ambitionierte Ziel der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio 2012 angehen, dass es netto zu keiner Bodendegradation mehr kommen soll.

Durch Erosion, nicht nachhaltige Bewirtschaftung, Urbanisierung und politische Fehlentscheidungen wurde bereits ein Viertel der globalen Landfläche zerstört. Mit dem fruchtbaren Boden verschwindet auch der größte terrestrische Kohlenstoffspeicher und damit wird der Klimawandel verschärft. Hungersnöte und die Zuspitzung von Landnutzungskonflikten sind weitere gravierende Folgen. Bodenlos hat die Menschheit keine Zukunft. Deshalb muss schnell umgesteuert und gehandelt werden.

Folgende Fragen zum Schutz bedrohter Böden stehen im Zentrum der Global Soil Week 2013:

• Wie kann Boden- und Klimaschutz sowie Ernährungssicherung effektiv kombiniert und nachhaltiges und verantwortungsvolles politisches Handeln im Landbereich gestaltet werden?

• Wie erreichen wir es, dass der Schutz der Böden in den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) verankert wird? Wie organisieren wir die Umsetzung der SDGs in Handlungen vor Ort?

• Wie bekämpfen wir Bodenkontamination und können wir die Bodenfruchtbarkeit großflächig wieder herstellen?

• Wie kann die Zivilgesellschaft systematisch in die relevanten Entscheidungsprozesse eingebunden werden?

Die Global Soil Week wird vom Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Partnerschaft mit der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, dem Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung, der Europäische Kommission, dem Umweltbundesamt, der Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt.

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Pressekontakt:
Corina Weber I Presse & Kommunikation I +49 331 28822-340 |
corina.weber@iass-potsdam.de

Corina Weber | idw
Weitere Informationen:
http://globalsoilweek.org/

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