Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Global Forum for Food and Agriculture: Gesunde Lebensmittel für die Stadt!

23.12.2015

Podiumsdiskussion auf dem Global Forum for Food and Agriculture am 15. Januar 2016

Auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), das zu Beginn der Internationalen Grünen Woche 2016 stattfindet, richtet der Leibniz-Forschungsverbund "Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung" eine Podiumsdiskussion unter dem Motto "Gesunde Lebensmittel für die Stadt!" aus.


Gesunde Lebensmittel.

Foto: IAMO

Im Fokus stehen Herausforderungen und Visionen, die mit der künftigen Versorgung einer wachsenden städtischen Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln verbunden sind. Die Veranstaltung findet am 15. Januar 2016, 10-12 Uhr, im CityCube Berlin statt.

Weltweit zeichnet sich parallel zur Urbanisierung ein Strukturwandel in der Landwirtschaft ab - angetrieben durch die Globalisierung der landwirtschaftlichen Wertschöpfungsketten und durch eine steigende Kapital- und Wissensintensität der Produktion.

Klimawandel und eine sich entsprechend verändernde Umwelt prägen Mensch und Tier in bislang unbekannter Weise. Auch die Ernährungsgewohnheiten sind im Wandel. Wissenschaft und Wirtschaft stehen vor der Herausforderung, die ökonomischen, sozialen und ökologischen Implikationen des Wandels im Sinne der Nachhaltigkeit und im Hinblick auf Gesundheit und Sicherheit zu meistern.

Diesen komplexen Themen widmet sich der Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ - ein einzigartiger wissenschaftlicher Kompetenz-Cluster im Bereich der Lebensmittelproduktion und Ernährung.

Führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Forschungsverbunds und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) diskutieren im Rahmen der Veranstaltung einige der drängendsten Fragen:

Wie wird die weltweit wachsende Bevölkerung in Städten wie Accra oder Berlin künftig mit gesunden Lebensmitteln versorgt? Welche Proteinquellen werden wir zur Deckung des Bedarfs nutzen? Welcher neuer Technologien bedarf es, um gesunde und sichere Lebensmittel in ausreichender Menge und Qualität bereitstellen zu können - insbesondere hinsichtlich einer wachsenden Nachfrage nach verarbeiteten Lebensmitteln? Wie kann es gelingen, gesundheitspolitische Maßnahmen in Zukunft besser mit der Agrar-, Energie-, Klima- und Umweltpolitik abzustimmen?

Es diskutieren:

Dr. Bernhard Url - Geschäftsführender Direktor der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)

Prof. Dr. Reiner Brunsch - Sprecher des Leibniz-Forschungsverbunds „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB)

Prof. Dr. Alfons Balmann - Direktor des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), Leiter der Abteilung Strukturwandel

Prof. Dr. Sonoko D. Bellingrath-Kimura - Leiterin des Instituts für Landnutzungssysteme, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V. (ZALF)

Dr. Ina Danquah - Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Molekulare Epidemiologie, Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)

Prof. Dr. Peter Köhler - Stellvertretender Direktor der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA), Leiter des Programmbereichs Struktur-/Wirkungsbeziehungen bei Biopolymeren

Prof. Dr. Christa Kühn - Leiterin der Abteilung Genomik, Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN)

Prof. Dr. Hermann Lotze-Campen - Leiter des PIK-Forschungsbereichs Klimawirkung und Vulnerabilität, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)

Dr. Manja-Christina Reuter - Koordinatorin des Leibniz-Forschungsverbunds „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ (LFV Lebensmittel und Ernährung)

Die Podiumsdiskussion "Gesunde Lebensmittel für die Stadt!" findet am 15. Januar 2016, 10-12 Uhr, im CityCube Berlin statt. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Außerdem präsentiert sich der Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ am 16. Januar 2016, 9-15 Uhr, mit einem Informationsstand auf der GFFA-Kooperationsbörse im CityCube Berlin.

Die Registrierung für das Podium und die Kooperationsbörse ist kostenfrei und muss bis zum 8. Januar 2016 auf der folgenden Webseite erfolgen: www.gffa-berlin.de/online-registrierung.

Text: 4.275 Zeichen (mit Leerzeichen)

Über den LFV Lebensmittel und Ernährung

Der Leibniz-Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ bündelt die Kompetenzen von 14 Leibniz-Einrichtungen mit dem Ziel, zukünftige Fragestellungen in den Bereichen Lebensmittelproduktion und Ernährung zu identifizieren und langfristig durch gemeinsame Forschung mit weiteren Partnern aus Forschungseinrichtungen, Hochschulen und der Wirtschaft zu lösen. Der Verbund versteht sich als disziplinübergreifende Forschungsstruktur. Er verkörpert natur-, medizin- ingenieur-, wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Kompetenzen und Erfahrungen in der wissenschaftlichen Politikberatung. Darüber hinaus besitzen die Mitglieder Kompetenzen in allen relevanten Skalenebenen - von den kleinsten biologischen Struktureinheiten über Nutzorganismus-Umwelt-Beziehungen bis hin zu volks- und globalwirtschaftlichen Betrachtungen oder in der Bewertung von Verbraucherverhalten.

Kontakt beim LFV Lebensmittel und Ernährung

Dr. Manja-Christina Reuter
Koordinatorin des Leibniz-Forschungsverbunds „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“
Tel.: +49 331 5699-826
Fax: +49 331 5699-849
mreuter@atb-potsdam.de

www.leibniz-lebensmittel-und-ernaehrung.de

Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-, Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Kontakt am IAMO

Daniela Schimming
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 345 2928-330
Fax: +49 345 2928-499
presse@iamo.de

www.iamo.de 

Daniela Schimming | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie