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Gene, Hormone, Psyche - Wie stark ist Übergewicht vorbestimmt?

19.04.2012
"In meiner Familie sind alle dick!" - eine häufig gehörte Aussage von Menschen mit zu vielen Pfunden auf den Rippen.

Ist das eine Ausrede oder wird Übergewicht tatsächlich vererbt? Wenn ja, wie stark ist die Macht der Gene? Was bestimmt unser Gewicht noch, außer der Menge an Nahrung und Bewegung?

Einige der Fragen, denen Leipziger Adipositas-Experten während einer öffentlichen Diskussionsrunde auf den Grund gehen werden.

Zeit: 09.05.2012, 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: Universitätsmedizin Leipzig
Kleiner Hörsaal des Studienzentrums (Haus E / ehemals
Carl-Ludwig-Institut)
Liebigstraße 27
04103 Leipzig

Wissenschaftler am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) Adipositas-Erkrankungen in Leipzig sind verschiedenen Faktoren, die Übergewicht begünstigen, auf der Spur. So haben etwa bestimmte Gene, Hormone, Gehirnfunktionen, Stoffwechsel- und Fettgewebsstörungen Einfluss auf das Gewicht. Auch psychosoziale Belastungen und verschiedene psychische Leiden beeinflussen unser Essverhalten und somit das Gewicht. Diese Forschung ist besonders wichtig, da bereits die Hälfte der Deutschen übergewichtig und rund 20 Prozent sogar fettleibig (adipös) sind.

Ärzte und Wissenschaftler der Universitätsmedizin und des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig diskutieren über diese Einflüsse auf das Körpergewicht. Sie gehen ein auf den aktuellen Stand der Forschung und die möglichen Konsequenzen z.B. für die Therapie.
Die bekannte TV-Moderatorin Dr. Franziska Rubin wird die öffentliche Veranstaltung moderieren:

"Gene, Hormone, Psyche - Wie stark ist Übergewicht vorbestimmt?"
am Mittwoch, den 9. Mai 2012, Einlass 17:30 Uhr, Diskussion 18:00-20:00 Uhr

Die Adipositas-Experten der Diskussionsrunde stehen den Besuchern der Veranstaltung Rede und Antwort. Infostände zu Adipositas, Selbsthilfegruppen, Sport und Ernährung runden das Programm ab.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Referenten der Veranstaltung:
Prof. Dr. Michael Stumvoll Wiss. Leiter des IFB AdipositasErkrankungen, Direktor Endokrinologie und Nephrologie, Universitätsklinikum Leipzig
Prof. Dr. Antje Körner Oberärztin, Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Leipzig; Leiterin des Forschungslabors Prof. Dr. Mathias Faßhauer Leiter der IFB AdipositasAmbulanz, stellv. Direktor Endokrinologie und Nephrologie, Universitätsklinikum Leipzig Prof. Dr. Annette Kersting Direktorin Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Leipzig Prof. Dr. Arno Villringer Direktor Neurologie, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig

Das IFB AdipositasErkrankungen ist eines von acht Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren, die in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Es ist eine gemeinsame Einrichtung der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig (AöR). Ziel der Bundesförderung ist es, Forschung und Behandlung interdisziplinär so unter einem Dach zu vernetzen, dass Ergebnisse der Forschung schneller als bisher in die Behandlung adipöser Patienten integriert werden können. Am IFB AdipositasErkrankungen gibt es derzeit über 40 Forschungsprojekte. Zur Patientenbehandlung stehen eine IFB AdipositasAmbulanz für Erwachsene und eine für Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Das IFB wird das Feld der Adipositasforschung und -behandlung in den nächsten Jahren kontinuierlich ausbauen.

Weitere Informationen:
Doris Gabel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit IFB
Telefon: +49 341 97-13361
E-Mail: presse@ifb-adipositas.de

Susann Huster | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.ifb-adipositas.de

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