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Wohin geht die Reise? Das Verkehrsmuseum der Zukunft

30.09.2011
Expertinnen und Experten diskutieren im Deutschen Technikmuseum über die Zukunft von Museen und Mobilität / Konferenz T2M vom 6. bis 8. Oktober 2011 in Berlin

Verkehrsmuseen gehören weltweit zu den am meisten besuchten Museen. In Technikmuseen zählen die Bereiche für Mobilität und Verkehr zu den beliebtesten Ausstellungshallen. Die hohen Besucherzahlen sprechen für eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Wie aber werden diese Inhalte in Zeiten sich wandelnder musealer und medialer Wahrnehmung präsentiert?

Die 9. Internationale Tagung der International Association for the History of Transport, Traffic and Mobility, des Weltverbands für die Geschichte von Verkehr und Mobilität (T2M), stellt die Frage, wie Verkehrsmuseen in Zukunft wohl aussehen werden. Darüber hinaus werden eine Reihe weiterer spannender Aspekte rund um die Themen Museum, Verkehr und Mobilität erörtert. Die Fachkonferenz findet vom 6. bis 9. Oktober 2011 im Deutschen Technikmuseum in Berlin statt, das gemeinsam mit der TU Berlin die Veranstaltung organisiert.

Auf der Konferenz sollen neue Konzepte und Formen der Verkehrs- und Mobilitätsausstellungen erforscht und entwickelt werden. Die Kulturgeschichte des Verkehrs hat in den letzten zwei Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung gewonnen und richtet ihren Fokus heute verstärkt auf die Passagiere, auf ihre Erfahrungen und Erlebnisse sowie auf die Auswirkungen von Verkehr auf Umwelt und Gesellschaft. Die Organisatoren der Tagung setzen auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Museumsdirektoren und Kuratoren im Bereich Verkehr und Mobilität.

Dabei beschränkt sich die Tagung keineswegs auf die Geschichte und Zukunft von Verkehrsmuseen, sondern behandelt auch andere Formen der Ausstellungspraxis wie Werbung, Autodesign, Verkehrsmessen, Automessen oder Autorennen. Aus einer weiter gefassten Perspektive könnten alle Verkehrsinfrastrukturen, zum Beispiel Bahnhöfe, Autobahnen, Brücken und Verkehrsschilder, als ständige „Verkehrsausstellungen“ im Freien bezeichnet werden, da sie bestimmte Erfahrungen von Mobilität und Landschaft ermöglichen.

Die Tagung ist kostenpflichtig. Die Konferenzsprache ist Englisch. Anmeldungen unter www.t2m.org. Dort finden Sie auch das detaillierte Programm. Tagungsort ist das Deutsche Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin.

Pressevertreterinnen und -vertreter werden gebeten, sich ebenfalls über das Anmeldetool auf der Website der T2M zu akkreditieren.

Veranstalter
Die Tagung wird organisiert vom Deutschen Technikmuseum und der TU Berlin und verbindet so die Expertise der Universität mit der des Museums.

Die TU Berlin ist eine der größten technischen Universitäten Deutschlands. Das 1995 gegründete Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin zählt zu den führenden Forschungsinstituten bei der Untersuchung von Beziehungen zwischen technischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

Das Deutsche Technikmuseum in Berlin zählt zu den führenden Technikmuseen weltweit. Auf 26.500 qm begeben sich die Besucher auf eine Reise durch die Kulturgeschichte der Technik: von Verkehrs- und Energietechniken über Kommunikations- und Produktionstechniken bis hin zu den Naturwissenschaften als deren Grundlage. Das Museum verfügt unter anderem über umfangreiche und attraktive Sammlungen zu den Bereichen Eisenbahn, Luftfahrt und Schifffahrt.

Die International Association for the History of Transport, Traffic and Mobility, der Weltverband für die Geschichte von Verkehr und Mobilität (T2M), ist eine gemeinnützige, interdisziplinäre Bildungsorganisation. Der Verband schafft eine internationale Plattform durch das halbjährliche „Journal of Transport History“ (Publikation der Manchester University Press, Großbritannien), seine Rundschreiben, Mailverteiler und die jährlich stattfindenden Tagungen in Europa, Nordamerika und der ganzen Welt.

Die Hauptaufgabe von T2M ist die Bildung eines Verbundes von Wissenschaftlern, Berufstätigen und Bürgern, um ein Verständnis für die historische Wechselwirkung zwischen Verkehr, Infrastruktur, der Mobilität von Menschen, Objekten und Ideen zu schaffen.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Hans-Liudger Dienel, Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin, Tel.: 030/314-23665, E-Mail: dienel@ztg.tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

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