Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Geburtenverhalten und Sterblichkeit: die Rolle von Bildung, Einkommen und Partnerschaft

15.02.2010
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demografie in Rostock am 3.-5. März

Die Lebenserwartung steigt rapide, die Geburtenraten sind während der letzten Jahrzehnte stark gesunken. Welchen Einfluss haben Bildung, Einkommen und Partnerschaft auf das Geburtenverhalten? Und wie hängt die Lebenserwartung vom Erfolg im Beruf oder der Art der Krankenversicherung ab?

Sozioökonomische Unterschiede in Fertilität und Mortalität sind Thema auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demografie, die vom 3. Bis 5. März 2010 am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock in Kooperation mit der Italienischen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft stattfindet.

Im Zuge des demografischen Wandels haben sich Lebenserwartung, Gesundheit, Geburtenraten und Kinderlosigkeit ebenso stark verändert wie die Stabilität und die Vorstellungen von Partnerschaft und Familie. Die Forschung hat sich angesichts dieses oft radikalen Wandels wenig mit der Frage beschäftigt, ob damit auch die sozialen Unterschiede in den demografischen Verhaltensmustern der Menschen zugenommen haben. Die Tagung trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen.

Stichworte zu ausgewählten Themen:

A) Fertilität und Familie

Mehr Kinder im Osten? Neue Daten zu Geburtenraten
In den neuen Bundesländern steigen die Geburtenraten zweiter Kinder: Welchen Einfluss hat das Elterngeld?
Partnerschaften hoch Gebildeter sind instabil - und kinderarm
Die Geburtenrate unter höher gebildeten Frauen ist zum Teil deswegen niedriger, weil die Partnerschaften in ihrer Bildungsgruppe besonders instabil sind.
Warum ein zweites Kind?
Paare bekommen nur dann ein zweites Kind, wenn sich der Wunsch danach entwickelt, solange das erste Kind noch jung genug ist.

B) Alter und Gesundheit

Armer Mann, kranke Frau
Wie häufig Frauen ab 60 krank werden, hängt vom Sozialstatus der Männer ab. Umgekehrt gilt das nicht.
Gesetzlich Krankenversicherte sterben früher
Privat Krankenversicherte haben Überlebensvorteile gegenüber gesetzlich Versicherten.
Das kurze Leben der ostdeutschen Männer
Warum leben Männer im Westen länger als im Osten, während es bei den Frauen keinen Unterschied mehr gibt?
Verheiratete Leben länger - Unverheiratete auch?
Eheleute leben nicht unbedingt länger als andere Paare. Entscheidend sind Bildung und Einkommen.

In der Deutschen Gesellschaft für Demographie und der Italienischen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft arbeiten Wissenschaftler verschiedener Disziplinen von der Statistik über die Ökonomie bis hin zur Soziologie an demografischen Fragestellungen.

Alle Vorträge sind für Journalisten offen. Die Vorträge werden zum Teil auf Englisch gehalten.

Tagungsort:

Max-Planck-Institut für demografische Forschung
Konrad-Zuse-Straße 1
18057 Rostock
Die Teilnahme für Journalisten ist auch tage- oder stundenweise möglich. Bei Interesse bitten wir vorher um formlose Anmeldung.

Ansprechpartnerin:

Silvia Leek (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit MPIDR), 0381 / 2081 - 143 presse@demogr.mpg.de

Silvia Leek | idw
Weitere Informationen:
http://www.demographie-online.de
http://www.demogr.mpg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin
22.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht 48V im Fokus!
21.05.2018 | Haus der Technik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Im Focus: Achema 2018: Neues Kamerasystem überwacht Destillation und hilft beim Energiesparen

Um chemische Gemische in ihre Einzelbestandteile aufzutrennen, ist in der Industrie die energieaufwendige Destillation gängig, etwa bei der Raffinerie von Rohöl. Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) entwickeln ein Kamerasystem, das diesen Prozess überwacht. Dabei misst es, ob es zu einer starken Tropfenbildung kommt, was sich negativ auf die Trennung der Komponenten auswirken kann. Die Technik könnte hier künftig automatisch gegensteuern, wenn sich Messwerte ändern. So ließe sich auch Energie einsparen. Auf der Prozesstechnik-Messe Achema in Frankfurt stellen sie die Technik vom 11. bis 15. Juni am Forschungsstand des Landes Rheinland-Pfalz (Halle 9.2, Stand A86a) vor.

Bei der Destillation werden Flüssigkeiten durch Verdampfen und darauffolgende Kondensation des Dampfes in ihre Bestandteile getrennt. Ein bekanntes Beispiel...

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rotierende Rugbybälle unter den massereichsten Galaxien

23.05.2018 | Physik Astronomie

Invasive Quallen: Strömungen als Ausbreitungsmotor

23.05.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Matrix-Theorie als Ursprung von Raumzeit und Kosmologie

23.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics